Funktioniert das auch wirklich? Eine Frage, die wir uns alle öfters stellen, wenn wir etwas Neues und Ungewohntes wagen? „Funktioniert das wirklich?“ ist auch eine Frage, die wir häufig bei unseren Coachings von unseren Kunden hören. Und ja, ich will mit meinem Selbstversuch und Live Experiment „Spanisch lernen“ klarmachen, wie wichtig es ist, sich selbst, seinem Gehirn und neuen Lernmethoden zu öffnen und zu vertrauen!

Es kam einfach aus mir heraus „Estoy haciendo un café“. Vergangenen Freitag während eines Workshops stand ich mit einem Kollegen am Kaffeeautomaten und überbrühte gerade einen Kaffee. Da der Tag voll mit Terminen war, wusste ich, es würde schwierig werden, an diesem Tag mein Spanischlernen unter zu bekommen. Also fragte ich einen Kollegen, von dem ich wusste, dass er Spanisch spricht, ob wir die Pausen zusammen verbringen und ein wenig an meinen Spanischkünsten feilen könnten.

Und da passierte es. „Estoy haciendo un café“ – Dieser Satz kam einfach richtig aus mir raus. Ich musste nicht darüber nachdenken, was ich sagen wollte, nicht nach den richtigen Wörtern suchen. Nein, es kam einfach aus mir raus. Eines dieser Erfolgserlebnisse, das mich sehr freute und mir wieder die Zuversicht gab, ja, es funktioniert!

Live-Experiment „Spanisch lernen“ – Was in Woche 01 geschah!

Doch gehen wir einen Schritt zurück . Wie letzte Woche beschrieben, habe ich mein neues Live Experiment „Spanisch lernen“ gestartet. Dabei verlasse ich mich wieder auf alternative Lernstrategien, die komplett auf das Auswendiglernen von Wörtern, nennen wir es Vokabel pauken, verzichten. Auch das Lernen von Grammatik gehört nicht zu meinen Stärken, deswegen werde ich dies auf ein Minimum begrenzen.

Doch wie lerne ich dann die Struktur einer Sprache und neue Wörter? „Man kann eine Sprache nicht lernen, man muss sie entdecken!“ ist einer meiner vielleicht am häufigsten gegebenen Tipps. Und dies trifft insbesondere auf die Lernmethoden, die wir hier beim talkREAL Institute coachen, zu. Neue Wörter unbewusst und im Kontext lernen. Unserem Gehirn vertrauen, dass es die Struktur vollautomatisch, ganz von alleine lernt.

Praxis-Beispiel Rosetta Stone

Ich nutze aktiv seit letzter Woche Rosetta Stone Spanisch. Wer die Dynamic Immersion Methode kennt, der weiß, dass man dabei keine Wörter im klassischen Sinne lernt, sondern sich der Sprache nähert. Ganz im Stile des Erlernens unserer Muttersprache. Ich empfinde diesen Ansatz als sehr angenehm. Wenn bisweilen auch herausfordernd. Doch so lerne ich wirklich kontinuierlich und mit Spaß. Es ist unglaublich, wieviel man aus der Kombination von Wörtern und Bildern lernt. Vorausgesetzt die Bilder sind perfekt auf das zu Lernende abgestimmt. Und das macht aus meiner Sicht aktuell keiner besser als Rosetta Stone. Man erkennt wirklich aus den Bildern heraus, was man lernen soll. Mehr dazu in unserem Testbericht zu Rosetta Stone.

Wer Rosetta Stone selbst ausprobieren möchte (sie bieten eine Geld-Zurück-Garantie), dem sei der nachstehende Button empfohlen. Er bringt Sie automatisch auf die Angebot-Seite von Rosetta Stone.

 

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Der Methodenmix zählt – Ergänzungsmaterialien

Rosetta Stone oder auch unsere transREAL-Methode verzichtet gänzlich auf die Erklärung der Sprache. Da ich als visueller und strukturierter Lerner aber gerne etwas Hintergrund habe, lese ich dazu parallel Instant Spanisch. Dieses ist ebenfalls eher locker aufgebaut und ich stelle sicher, dass ich bestimmt keine Grammatikübung mache 😉 Allerdings erhalte ich so wichtige Hintergrundinformationen zum Land, zur Kultur und zur Sprache, die ich sonst so bei Rosetta Stone nicht erhalten würde (zumindest nicht im bisherigen Kursverlauf).

Kein Grammatiklernen – Kein Vokabelpauken!

Um es also klar zu formulieren, ich habe keine Vokabellisten und keine Grammatikregeln, mit denen ich lerne. Moment, da fehlt doch was? Und ja, ab und an habe ich das Gefühl, dass da etwas fehlt. Ich kann nicht einfach ein Wort nachschlagen, das ich vor kurzem in einer Lektion gelernt habe. Dafür sind gute Wörterbücher notwendig.

Gleiches gilt für Grammatikregeln. Diese sind fast gar nicht nachzuschlagen, weil sie schlichtweg nicht den Namen der Zeit, der Satzstruktur oder eben der Grammatikregel kennen. Nach genau diesen Begrifflichkeiten sind aber alle Grammatikbücher aufgebaut. Ein Beispiel: Sie können nicht einfach das Gerundium nachschlagen, da Sie nicht wissen, dass die grammatikalische Struktur, die Ihnen Schwierigkeiten bereitet, Gerundium heißt. Wir sehen in einigen Wochen, wie man dies ebenfalls lösen kann, bis dahin gilt…

Vertrauen Sie sich!

Genau hier setzt das Vertrauen ein. Für viele, die sehr klassisch eine Sprache lernen, ist es kaum vorstellbar und ja, man muss sich darauf einlassen. Doch wenn man dies macht, dann entdeckt man eine Sprache nicht nur auf eine ganz wunderbare Weise, ja, es macht sogar richtig Spaß und man lernt sehr natürlich. Es fühlt sich richtig an. Wir lernen so mit unserem Gehirn und nicht dagegen.

Allerdings muss man wirklich lernen, loszulassen und zu vertrauen. Viele, die unsere Lernmethode transREAL anwenden, wissen, dass man mit diesem Ansatz eine Zeit lang lernt, ohne das Gefühl des Fortschritts zu spüren. Doch unser Gehirn ist im Hintergrund am Lernen, am Verknüpfungen anlegen, am Sprache aufsaugen. Und dann merkt man immer häufiger, dass auf einmal die richtigen Wörter, die richtigen Sätze ganz automatisch herauskommen.

Ich habe dies bei unserer transREAL Methode (mehr dazu in unserem Coaching) schon sehr oft erlebt und könnte Ihnen viele E-Mails von Kunden zeigen, die das ebenfalls bestätigen. Es ist eine andere Form des Lernens, ein natürliches Lernen. Und darauf folgt natürliches Sprechen, losgelöst von Ihrer Muttersprache.

Sprachen lernen. Lass dich jetzt coachen.

Ob es nun Rosetta Stone oder doch unser Coaching inklusive der transREAL-Methode ist. Ich lade Sie ein, vertrauen Sie einer neuen Lernstrategie, sie wird Sie nicht im Stich lassen. Und dann werden auch Sie diese kleinen tollen Momente haben, wenn ein Satz einfach aus Ihnen herauskommt. Wohl gemerkt, ohne dass Sie vorher einen deutschen Satz im Kopf haben und diesen dann zu übersetzen versuchen.

Ich erlebte dies bereits vergangenen Freitag nach einer Woche lernen! Das war ein tolles Erlebnis. Und das wünsche ich Ihnen auch. Vertrauen Sie einer neuen Lernmethode, Sie werden nicht enttäuscht sein.

Selbstversuch „Spanisch lernen“ – Was bisher geschah

An dieser Stelle noch ein kleiner Abriss, was bei meinem Selbstversuch “Spanisch lernen“ noch geschah.

Rosetta Stone:

Ich nutze Rosetta Stone sehr aktiv und bin nun inmitten der Lektion 02. Da ich täglich ca. 30-45 Minuten darauf verwende, komme ich gut voran. Am Mittwoch steht auch mein erster Unterricht im Virtual Classroom an. Darüber werde ich insbesondere auf unseren Social-Media-Kanälen berichten. Folgen Sie uns doch auf Facebook und Twitter, um das nicht zu verpassen.

Weitere Materialien:

Instant Spanisch lese ich immer wieder nebenbei. Das ist für mich nicht Priorität 01. Die Tipps, die ich erhalte, sind aber gut und hilfreich. Es sind die Kleinigkeiten, wann man genau welche Begrüßung zu welcher Tageszeit nutzt, etc., die man dort aufnimmt.

Filme:

Ja, wir weisen sehr oft darauf hin. Wie wichtig es ist, viel Audio Material zu hören. Dazu nutze ich gerne Filme, die bei mir sehr häufig nebenbei laufen. So kann ich ganz unbewusst Spanisch lernen. Und auch hier bemerkt man zu Beginn fast keinen direkten Lerneffekt. Dieser setzt erst über die Zeit ein. Sie werden merken, dass Sie Muttersprachler in der Fremdsprache besser verstehen. Ohne, dass Sie die verwendeten Wörter je aktiv lernten!

Ich lasse immer ein Kapitel Deutsch und dann dasselbe Kapitel in Spanisch laufen. Mein Gehirn weiß also, um was es geht. Den Rest überlasse ich dann ihm. Später werde ich mit diesen Inhalten auch aktiv lernen. Doch dazu erst in einigen Wochen mehr. Nun lass ich mein Gehirn sich einfach an die Sprache gewöhnen und die Strukturen voll automatisch lernen.

Der Spaß:

Wir betonen auch immer, wie wichtig es ist, dass man Spaß am Lernen hat. So verabredete ich mich letzte Woche mit einer Bekannten im Supermarkt und wir gingen auf Spanisch einkaufen. Das war übrigens das erste Mal, dass ich die Sprache aktiv sprechen musste, puuh, das war eine ganz schöne Überwindung. Aber es hat Spaß gemacht.

Ich kann dies auch nur jedem empfehlen. Es war eine wunderbare Erfahrung. Miriam wusste natürlich, dass sie einfaches Spanisch nutzen sollte und dass sie bitte langsam spricht. Das hat sie super gemacht und mir so Sicherheit gegeben.

Wir haben einfache Fragen eingeübt und einiges rund um das Einkaufen von Lebensmitteln besprochen. Klar, ich bin noch in so einem frühen Stadium, dass ich häufig Dinge nur nachspreche. Aber dies hat als Baby schon gut geklappt (beim Lernen meiner Muttersprache) und so mache ich das gerne nochmal. Und ich kann sagen, wir hatten einen heiden Spaß. Es war so herrlich unkompliziert, ein toller Einstieg ins Spanisch sprechen.

talkREAL Tipp! Meinen Selbstversuch „Spanisch lernen“ begleite ich aktiv unter anderem auf Facebook, Twitter und Google Plus. Folgen Sie uns dort und nutzen Sie gerne das digitale Lesezeichen #trile, um sich mit uns und anderen Lernern auszutauschen.

Fazit: Neuen Lernstrategien vertrauen

Soviel zu meiner ersten Woche. Im nächsten Artikel gehen wir genauer auf die Unterschiede zwischen passivem und aktivem Lernen ein. Mir war an der Stelle sehr wichtig, dass Sie lernen, alte Lernmuster loszulassen und sich den neuen Lernmethoden voll anvertrauen. Gerade wer meinen Selbstversuch begleitet und dabei eine eigene Sprache lernt. Es ist wichtig, dass Sie sich Zeit geben. Erwarten Sie nicht, sofort fließend sprechen zu können. Aber vertrauen Sie darauf, dass die Sprache bald richtig aus Ihnen heraus möchte. Das ist ein tolles Gefühl, versprochen!

Bildnachweis: © stocksnap.io/author/rawpixel

About Christian Roth

Christian ist Gründer von talkREAL.org und YouDuApp.com. Er liebt es, mittels Technologie das Lernen zu vereinfachen. Auf talkREAL gibt Christian darüber hinaus Tipps, wie man seinen eigenen Lerntyp beim Lernen optimal berücksichtigt.

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