Es gibt verschiedene Wege, im Ausland eine Fremdsprache zu lernen. In diesem Gastbeitrag der Voices Blog-Serie zeigt Katrin von Sprachcaffe Sprachreisen 4 Wege auf, die Ihnen nicht nur Ihre Wunschsprache näher bringen, sondern Ihnen auch tiefe Einblicke in die Kultur des jeweiligen Landes ermöglichen.

Bevor wir direkt loslegen, möchte ich Ihnen Katrin kurz näher vorstellen. Katrin ist als Online-Redakteurin unter anderem für die Texte auf sprachcaffe.de zuständig. Sie reist sehr gerne, insbesondere in die Nachbarländer Deutschlands, die USA und Mexiko. Katrin spricht fließend Englisch und besitzt Kenntnisse in Französisch und Dänisch. Und nun übergebe ich ihr das Wort:

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Überblick: Das Ausland ruft zum Sprachen lernen

Ein Aufenthalt im Ausland, egal ob kurz oder lang, hat viele Vorzüge: man sammelt Erfahrungen und kulturelle Eindrücke, trifft interessante Leute, erweitert den persönlichen Horizont, verbessert die eigenen Fremdsprachenkenntnisse und oft auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Jede Art des Auslandsaufenthalts ist  eine tolle Herausforderung. Besonders beliebt sind Sprachreisen, Work & Travel, Demi Pair und Freiwilligenarbeit im Ausland.

Für Work & Travel, Demi Pair und Volunteering ist es hilfreich, wenn zumindest Grundkenntnisse in der Fremdsprache vorhanden sind. Daher ist es eventuell ratsam, einen Sprachkurs vor Beginn der Reise zu belegen. Auch DVDsund CDs können helfen, sich schon zu Hause mit der neuen Sprache vertraut zu machen. Es sollte auch bedacht werden, dass jedes Land und jede Region eigene Dialekte haben kann, an die man sich zunächst gewöhnen muss.

Weiterbildung in jedem Alter mit Sprachreisen

Eine Sprache im Urlaub oder in den Ferien lernen kann man ideal auf Sprachreisen. Man lernt in natürlicher Umgebung und lockerer Atmosphäre, ohne Druck und Stress. Vormittags findet meistens der Sprachkurs statt, nachmittags kann das Gelernte bei Freizeitaktivitäten und Ausflügen gefestigt werden. Der Urlaub wird also optimal genutzt, gleichzeitig bleibt aber Zeit zum Erholen. Sprachreiseveranstalter bieten verschiedene Kursstufen an, so dass jeder Teilnehmer effektiv lernen kann. Zudem sind die Gruppen oft bewusst klein, damit die qualifizierten Lehrkräfte auf individuelle Wünsche eingehen können. Egal welche Sprache man lernen möchte, wo und in welchem Alter, oder ob man bereits Vorkenntnisse besitzt – Sprachreisen sind für jeden geeignet.

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Das Abenteuer Work & Travel

Arbeiten und Reisen kann man mit einem Work & Travel Programm wunderbar kombinieren. Junge Leute im Alter von 18-30 Jahren können dafür ein Working Holiday Visum bekommen. Das Visum muss online beantragt werden. Die Genehmigung des Visums kann Stunden, aber auch Wochen dauern. Dies sollte vor der eigentlichen Reiseplanung erledigt sein.

Bei Work & Travel sind die Teilnehmer  flexibel, was den Aufenthaltsort angeht und können ihr Gastland und die Kultur für maximal ein Jahr erkunden. Dieser Weg ins Ausland ist auch so beliebt, weil man sofort ins Alltagsleben integriert wird. Die Reise geht meistens nach Australien, Neuseeland oder Kanada. Mit dem Visum sind oft nur Saison- & Farmarbeit, Servicetätigkeiten in Cafés, Restaurants & Hotels oder Au Pair möglich. Auch die Arbeitszeiten werden begrenzt. Üblich ist es auch, kleineren Gelegenheitsjobs unentgeltlich gegen Unterkunft und Verpflegung nachzugehen.

Ins Ausland als Demi Pair

Ein Demi Pair-Programm bietet die Chance, am Familienleben im Gastland teilzunehmen, die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig Geld zu verdienen. Am Wochenende bleibt genug Zeit für Ausflüge in die Umgebung. Sprachcaffe bietet in diesem Bereich beispielsweise ein Programm, bei dem die Teilnehmer in Australien mit Kindern arbeiten. Untergebracht wird man bei einer sorgfältig ausgewählten Gastfamilie. Am Vormittag findet der Sprachkurs in Sydney statt, am Nachmittag stehen die Kinderbetreuung sowie einfache Hausarbeiten in der Gastfamilie auf dem Programm. Dabei können die Englischkenntnisse weiter gefestigt werden. Das Visum für Australien erlaubt einen Aufenthalt von bis zu 12 Monaten sowie das Ausführen von Gelegenheitsarbeit.

Gutes tun mit Volunteer-Programmen

Auch bei einem Volunteer-Programm kann man einzigartige Erfahrungen machen und viel erleben. Die Teilnehmer werden als freiwillige, ehrenamtliche Helfer für gute Zwecke eingesetzt, wo Hilfe benötigt wird. Den Bereich kann man selbst wählen, z.B. Naturschutz, Sozialarbeit, Gesundheitsversorgung, Bildung, Erziehung und Kultur. Für Naturliebhaber eignen sich beispielsweise Umweltschutzprojekte. Es gibt viele Destinationen weltweit, an denen  Freiwilligenarbeit möglich ist. Ein praktischer Nebeneffekt vom Volunteer-Programm ist, dass die eigenen Fremdsprachenkenntnisse enorm verbessert werden.

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It’s your turn…

Vier interessante Wege zum Lernen einer Fremdsprache im Ausland, wie ich finde. Mir persönlich sagen Work & Travel und das Volunteer-Programm am meisten zu. Was gefällt Ihnen am besten? Bitte posten Sie Ihre Ansicht wie immer in den Kommentar-Bereich.

Bildnachweis: © Christine Konstantinidis

About Christian Roth

Christian ist Gründer von talkREAL.org und YouDuApp.com. Er liebt es, mittels Technologie das Lernen zu vereinfachen. Auf talkREAL gibt Christian darüber hinaus Tipps, wie man seinen eigenen Lerntyp beim Lernen optimal berücksichtigt.

3 Comments

  • […] günstige Wege ins Ausland interessiert, der findet vielleicht eine gute Alternative bei diesen vier verschiedenen Wegen, im Ausland eine Fremdsprache zu lernen.Im Grunde ist daran ja auch nichts verkehrt – Qualität hat eben ihren Preis. Doch nach […]

  • Hermann Erasmie sagt:

    Finde Duolingo sehr interessant und interessiere mich für eine Sprachreise mit meiner Familie und möchte wenn möglich Duolingo in Französisch und Spanisch nutzen

    Mit freundlichen Grüßen
    Hermann Erasmie

  • Tina sagt:

    Das Ausland hat mich auch gerufen und ich bin als Aupair gekommen 🙂 Ich kann so eine Auslandserfahrung auch definitiv jedem empfehlen, der neugierig auf Neues ist! Es ist mittlerweile auch echt billig so einen Aufenthalt zu organisieren, ich bin z.B. ueber eine Online-Seite an meine Gastfamilie „gekommen“ (aupair village) und ich hatte wirklich ein unvergessliches Jahr, in dem ich SO viel gelernt habe. Natuerlich hab ich vor allem mein Englisch verbessert, allein dafuer hat es sich schon gelohnt. Aber man lernt so viel mehr – das kann einem kein Online-Sprachkurs beibringen!

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