Rosetta Stone – Der Name steht im Bereich Sprachenlernen für die absolute Oberklasse. Doch halten die Sprachkurse auch, was sie versprechen? Wie funktioniert die „Dynamic Immersion“ genannte Lernmethode und kann ich damit wirklich eine Sprache wie meine eigene Muttersprache lernen?

Ich habe Rosetta Stone über viele Wochen getestet und kläre in diesem ausführlichen Testbericht, ob der Premium-Anbieter unter den Sprachkursen das kritische talkREAL-Testverfahren überstanden hat. Eines vorab, Rosetta Stone war, ist und bleibt unsere absolute Top-Empfehlung! Nicht zuletzt, da sie komplett auf Grammatik- und Vokabellernen im klassischen Sinne verzichten.


Inhaltsverzeichnis:

Produktüberblick und verfügbare Sprachen
Was wurde getestet?
Didaktik – Wie gut ist die Dynamic Immersion Methode?
Benutzerfreundlichkeit – Wie einfach ist Rosetta Stone zu nutzen?
Erweiterte Lerninhalte – Spiele, Geschichten und Mehr
Live-Tutoring – Der virtuelle Klassenraum im Test
Rosetta Stone Apps – Wie gut ist das Lernen auf dem Smartphone?
Zielgruppe – Für wen eignet sich Rosetta Stone?
Preise und Rabatte – Wie teuer ist Rosetta Stone?
Alternativen – Welche Programme eignen sich ebenfalls zum Lernen?
talkREAL’s Fazit: Rosetta Stone ist anders, Rosetta Stone ist besser!


Wir testeten Rosetta Stone bereits im Jahr 2014. Damals konnte es sich den Testsieg in den Kategorien „Beste Lernmethode“ und „Bester Sprachkurs“ sichern. Warum?

Rosetta Stone ist viel mehr als ein reiner Sprachkurs. Es ist eine ganze Lernumgebung und überzeugt auf der ganzen Linie. Doch beginnen wir diesen Testbericht mit einem Blick auf das aktuelle Angebot und klären, welche Sprachen von Rosetta Stone unterstützt werden.

Rosetta Stone – Produktüberblick und verfügbare Sprachen

Insgesamt kann man mit Rosetta Stone 24 verschiedene Sprachen erlernen, die auf dem nachstehenden Bild aufgelistet sind:

tR Blog Rosetta Stone Test Übersicht der Sprachen 720

Download versus Online-Zugang

Möchten Sie offline lernen? Möchten Sie das Programm mit mehreren Personen nutzen? Dann könnte die Download-Version für Sie interessant sein. Sie können so das Programm auf Ihrem PC installieren und nutzen.

Dem gegenüber steht die Online-Variante. Das eigentliche Herzstück, die Sprachlern-Software, ist dabei identisch. Dennoch unterscheiden sich die verschiedenen Produkte in Sachen Umfang deutlich.

Der Online-Zugang beinhaltet viele zusätzlichen Funktionen, wie Online-Tutoren, die zugehörigen Apps für Ihr Mobiltelefon, sowie Zugang zur Online-Community und Lernspielen. Wir empfehlen ganz klar, sich für den Online-Zugang zu entscheiden. Denn auch hier kann man sehr gut Offline lernen, da man sich die Inhalte innerhalb der Apps herunterladen kann und dann auch ganz ohne Internetverbindung lernen kann. Die Namensgebung seitens Rosetta Stone ist an der Stelle vielleicht ein wenig irreführend.

Was wurde getestet?

Der hier vorliegende Test- und Erfahrungsbericht bezieht sich auf den umfangreicheren Online-Zugang. Dabei wurden neben der interaktiven Software auch der virtuelle Klassenraum, die zusätzlichen Lerninhalte Play, Talk und Read (früher: Rosetta World) und die mobile App für Smartphones getestet.

Um die Qualität und den Erfolg von Rosetta Stone zu überprüfen, habe ich in einem Selbstversuch 5 Wochen lang mit Rosetta Stone Spanisch gelernt. So konnte ich den tatsächlichen Effekt der eigentlichen Lern-Methode, der sogenannten „Dynamic Immersion“ Methode, am besten beobachten.

Etwas schwieriger ist es natürlich, wenn das Alphabet einer Sprache komplett unbekannt ist. Deswegen habe ich auch den Hebräisch- und Russischkurs angetestet, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist, eine gänzlich fremde Sprache mit der Dynamic Immersion Methode zu lernen. Und um auch die späteren Kapitel sinnvoll testen zu können, habe ich den englischen Kurs gewählt. Ein umfangreicher Einblick ist so garantiert.

Eines vorab, Rosetta Stone wird dabei auch Teil meines Live-Experiments „Spanisch lernen“ bleiben. Und ich freue mich über jeden, der dies gerne weiter mit aktiv verfolgt. Am besten eigenen sich dazu unsere Facebook, Twitter und Google+ Kanäle.

Didaktik – Wie gut ist die Dynamic Immersion-Methode?

Starten möchte ich mit dem Herzstück von Rosetta Stone, der viel beworbenen „Dynamic Immersion“-Methode, die ein Eintauchen in die Fremdsprache verspricht, wie es sonst nur im jeweiligen Land möglich ist. Und dabei scheint es sich nicht nur um ein Werbeversprechen zu handeln.

Keine Grammatikregeln – Kein Vokabelpauken: So funktioniert die Dynamic Immersion Methode

Wer dem talkREAL Institute schon länger folgt, der weiß, dass wir gegen das stupide Pauken von Grammatikregeln und Vokabellisten sind. Nicht umsonst, zeigen wir Ihnen in unserem Coaching -Kurs Lernmethoden wie transREAL, die ebenfalls darauf verzichten. (Einen Einblick in unseren Kurs erhalten Sie hier.) Der Grund dafür ist einfach, ein solches „Lernen“ ist schlichtweg nicht hirngerecht. Dennoch bauen viele Sprachkurse auf diesen „klassischen“ Lehrmethoden auf. Nicht so Rosetta Stone!

Die Dynamic Immersion Methode wagt einen komplett anderen Ansatz, indem sie ausschließlich mit Bildern und beschreibenden Wörtern und Sätzen arbeitet. Das Ziel ist es, das Lernen unserer Muttersprache nachzuahmen. Bei dem nachstehenden Video handelt es sich zwar um ein Werbe-Video von Rosetta Stone, aber es beschreibt sehr gut, wie die Lernmethode funktioniert:

Bilder, Bilder, Bilder – Beispiele für die Dynamic Immersion Methode

Es ist dieser in der Tat ausgeklügelte Einsatz von Bildern, der die Methode ausmacht und genau hier, weiß Rosetta Stone zu überzeugen. Ich habe noch kein Programm zum Sprachenlernen gesehen, das so gut Bilder zum Lernen einsetzt, wie Rosetta Stone! Die Aussagekraft ist hervorragend. Denn hier kommen nicht irgendwelche Fotos aus Bilderportalen zum Einsatz, vielmehr werden die Bilder speziell für Rosetta Stone produziert und genau auf das zu beschreibende Wort hin optimiert.

Dazu kommt, dass sie es schaffen, durch die Kombination verschiedener Bilder zu ein und demselben Begriff, Fragezeichen schnell aufzulösen. Denn ein Bild, das einen rennenden Jungen zeigt, kann für „rennen“ genauso wie für „Junge“ stehen. Schauen wir uns noch ein Beispiel an.

Kurz vor der nachstehenden Übung lernten wir die Wörter für Junge und Mädchen und werden nun mit den wichtigsten Verben/ Tätigkeiten vertraut gemacht:

 

tR Blog Rosetta Stone Test Beispiel Dynamic Immersion Methode 720

Wenn wir nun wissen, dass „girl“ „Mädchen“ heißt, dann ist klar, dass „drinking“ die gezeigte Tätigkeit beschreiben muss. Es ist in der Folge also einfach den Satz „The boy is drinking.“ dem richtigen Bild zuzuordnen. Dabei lernt man das neue Wort für „trinken“ und verfestigt nebenbei das bereits gelernte Wort für „Junge“.

Nachdem wir im Anschluss die Vokabeln für Mann und Frau mit Bildern gelernt haben, geht es daran, die Inhalte zu verknüpfen, indem wir den Bildern der Erwachsenen die entsprechenden Tätigkeiten zuordnen. Dabei werden alle Inhalte auch immer vorgelesen. Je nach Übung muss man das Gehörte zuordnen, nachsprechen oder selbst eintippen.

 

Rosetta Stone - Beispiel Dynamic Immersion Methode

Auf diese Weise lernt man, beginnend bei einzelnen Wörtern, im Laufe des Programmes gleich ganze Sätze zu sprechen. Dabei sind die neuen Lerneinheiten sehr gut aufeinander abgestimmt und bauen wunderbar aufeinander auf.

Kritik an der Methode

Ein häufig angebrachter Kritikpunkt lautet, dass Rosetta Stone nicht komplett lokalisiert ist. Man lernt Französisch also nicht nur mit französisch aussehenden Personen vor dem Eiffelturm. Dies stimmt. Die hier gesehenen Bilder trifft man auch im Russischkurs und allen anderen Sprachen an. Wen das stört, der wird mit Rosetta Stone nicht glücklich.

Eine ebenfalls häufiger vernommene Kritik lautet, dass man nur sehr langsam Fortschritte erzielt und der Kurs eher langatmig ist. Hier gibt es ein klares „Jein“. In der Tat sind die ersten Übungen in einer Sprache, die wir vielleicht sogar vor Jahren schon einmal lernten, recht einfach. Wenn ich mich im Spanischen durch unzählige Übungen klicken muss, in denen man immer nur einfache Silben zuordnen muss, dann ist dies einfach und wird schnell langweilig. Macht man dieselbe Übung aber beispielsweise im Hebräischen oder Russischen, also einer Sprache, die einem völlig fremd ist und ein anderes Alphabet benutzt, dann ist diese Übung gleich herausfordernd.

Hier gilt es also zu bedenken, dass Rosetta Stone Ihnen eine Sprache von Beginn an beibringt. Wer schon Vorkenntnisse hat, dem kann die ein oder andere Übung gerade zu Beginn langatmig vorkommen. Wem es so geht, der sollte sich einmal Rosetta Stone Advanced anschauen, dort werden die eigenen Sprachkenntnisse per Einstufungstest eingeordnet und der Kurs passt sich Ihrem Sprachniveau an. (Advanced haben wir bisher nicht getestet – Deswegen sind keine weitergehenden Aussagen zur Software möglich.)

Von Deutsch keine Spur – Eintauchen in die Fremdsprache

Ist es ein Nachteil oder ein Vorteil, dass man zu keiner Zeit eine deutsche Übersetzung einblenden lassen kann?! Denn dies stellt gerade zu Beginn, wenn eine Sprache (und ggf. Schrift) völlig fremd ist, eine große Herausforderung dar. Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, als ich dachte: „Hmm, ist das nun gehen, laufen oder rennen?“ Eine Übersetzung würde in dem Zusammenhang mit Sicherheit sehr dienlich sein. ABER wie es scheint, versteht man die verschiedenen Worte im Laufe der Zeit in ihrem richtigen Zusammenhang.

Mir ist bewusst, dass dies nun ein wenig schwammig klingt. Aber ich habe definitiv das Gefühl, dass nach einigen Tagen und Wochen und der steten Wiederholung mit verschiedenen Bildern und Personengruppen, irgendwann unterbewusst klar wird, was das richtige Wort für „rennen“ ist und welches für „gehen“ steht!

Wer unseren Coaching-Kurs gebucht hat, der weiß, dass wir gerne darauf hinweisen, dass wir Sprachenlerner lernen müssen, mit Unsicherheit umzugehen. Rosetta Stone ist ein schönes Beispiel dafür. Sich einfach auf die Lernmethode einzulassen, ist wichtig, auch wenn man sich bei der ersten Anwendung der gelernten Wörter unsicher fühlt. Aber dies wird besser und die Dynamic Immersion Methode ist meiner Meinung nach wesentlich intensiver und hirnfreundlicher als das Vokabelpauken, das in anderen Sprachkursen geboten wird.

Wer oben beschriebenen Prozess des unterbewussten Lernens etwas beschleunigen möchte, der kann natürlich immer auch parallel neue Vokabeln in einem Wörterbuch nachschlagen. Beachten Sie aber, dass es Rosetta Stones erklärtes Ziel ist, in der Fremdsprache zu denken. Klammern Sie sich also nicht zu sehr an Ihre Muttersprache.

Grammatik lernen, ohne Grammatik zu lernen!

Wie bereits angedeutet, gibt es bei Rosetta Stone keine Grammatikerklärungen, wie man sie aus dem traditionellem Sprachunterricht kennt. Das macht es teilweise gefühlt schwieriger, da wir darauf konditioniert sind, eine Regel zu lernen. Und in der Tat habe ich mich dabei erwischt, wie ich mich selbst fragte, was ist denn nun die Regel, warum wird dies am Ende mit „u“ und nicht mit „a“ geschrieben?

Doch das Aha-Erlebnis ließ nicht lange auf sich warten. Bereits in der zweiten Lektion wählte ich automatisch die richtige Form in einem kompletten Satz richtig aus. Ich kann also immer noch keine Regel erklären, aber mein Gehirn scheint diese bereits unbewusst abgeleitet zu haben, und weiß intuitiv, was richtig ist. Perfekt!

tR-Tipp! Hier gibt es weitergehende Informationen zu den Themen: Gründe GEGEN das Vokabellernen und Sprachunterricht – Es ist Zeit, anders zu lernen!

Wenn ich sage, dass man keine Grammatikregeln lernen muss, dann heißt dies nicht, dass es keine bebilderten Übungen zu Grammatikfragen gibt (sh. obiges Bild). Aber auch hier ist Rosetta Stone eben anders und weiß durch kluge farbliche Markierungen, unser Gehirn bei der Ableitung der Regeln zu unterstützen.

Fazit zur Dynamic Immersion-Methode: Hirngerechtes Sprachenlernen!

Wichtig ist meines Erachtens, sich auf Rosetta Stone einzulassen und sich von althergebrachten Lernmethoden freizumachen. Rosetta Stone funktioniert anders und es funktioniert sehr gut. Es ist vielmehr, als stupides Bilder anklicken. Um richtige Angaben zu machen, muss man schon sehr genau hinschauen und auch viel überlegen. Der Rest scheint dann wie von ganz alleine zuzufliegen – so wie einst unsere Muttersprache.

Das Beste an der Immersion-Methode sind meines Erachtens die vielen kleinen Erfolgserlebnisse. Denn hier wird man nicht für das falsche Anwenden irgendeiner Grammatikregel bestraft, sondern vielmehr versucht man durch Abwägen der verschiedenen Texte und Bilder, sich die Lösung persönlich zu erschließen. Es ist also vielmehr eine Art Entdeckungsreise, auf der man für jede Entdeckung entsprechend mit einem wohligen Glücksgefühl belohnt wird. Dies mag ein wenig überbordend klingen, aber am Ende ist es genau dieser Effekt, den wir auch immer bei unseren Coachings nutzen, um die Motivation langfristig hochzuhalten.

Benutzerfreundlichkeit – Wie einfach ist Rosetta Stone zu bedienen?

Was nutzt die beste Lernmethode, wenn sie nicht richtig genutzt werden kann? Dies bringt uns zur Frage, wie der eigentliche softwarebasierte Sprachkurs funktioniert.

Der Start-Bildschirm – Schlicht und übersichtlich

War der frühere Start-Bildschirm noch in der Kategorie „bunt und lustig“ einzuordnen, so hat Rosetta Stone gut daran getan, das Design zu verbessern. Die neugestaltete Kommandozentrale wirkt aufgeräumt und ist gut zu bedienen.

Vom hier gezeigten Startbildschirm, der als Kommando-Zentrale dient, hat man alles im Griff:

  • Starten Sie eine Übung Ihres Kurses
  • Planen Sie Ihren Online Live-Unterricht
  • Verbinden Sie sich und spielen Sie mit anderen Sprachlernern
  • Stöbern Sie durch den Sprachführer und laden Sie sich vorgefertigte Sätze herunter

Eine wirkliche Einweisung im Sinne eines Tutorials gibt es nicht. Im Grunde reicht es, zu Beginn auf den blauen Button zu drücken, denn so wird die nächste Übung gestartet. Alternativ kann man eine andere Übung aus einer der Einheiten auswählen. Letzteres empfiehlt sich, wenn man beispielsweise nur ein begrenztes Zeitbudget hat und schnell eine 5-Minuten-Übung machen möchte.

Etwas mehr Erklärung würde ich mir allerdings bei der Nutzung mancher Funktionen dann doch wünschen. Möchte man beispielsweise seine eigene Aussprache trainieren, dann findet man verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, deren Funktion sich mir nicht auf den ersten Blick erschloss.

Für eine bessere Planung sicherlich hilfreich ist hingegen die Angabe, wie viele Minuten eine Übung voraussichtlich an Bearbeitungszeit verschlingt. Aber auch wer weniger Zeit übrig hat, kann gerne mit der Bearbeitung beginnen, denn Rosetta Stone merkt sich jederzeit den Fortschritt und man kann somit bei der letzten Übung wieder einsteigen.

Die Übungen – Zumindest die Technik bleibt fehlerlos

Die einzigen Fehler, die ich beim eigentlichen Lernen mit den verschiedenen Übungen fand, waren die Fehler, die ich selbst aufgrund falscher Antworten machte. Die Technik gibt sich (fast) keine Blöße.

Grundsätzlich läuft der Online-Sprachkurs technisch also einwandfrei. Das Headset wird meist erkannt. Die Übungen laufen wunderbar durch und auch der virtuelle Klassenraum funktioniert ohne Probleme.

Als schade habe ich empfunden, dass man sich manche Sätze nicht noch einmal anhören kann, da direkt nach erfolgreichem Abschluss einer Mini-Übung die nächste geladen wird. Wem das ähnlich geht, der kann in den Einstellungen das automatische Laden der nächsten Übung ausstellen. Dies bedeutet in der Folge zwar etwas mehr „Klick-Arbeit“, die sich meines Erachtens allerdings lohnt, denn so habe ich die Zeit, die Ergebnisse einer Übung noch mal anzuschauen. Dies empfand ich gerade beim Hebräischen als sehr hilfreich.

Die Spracherkennung scheint zu Beginn sehr gnädig. Was sich im Englischen ein wenig komisch anfühlt, da es wirklich keinen Unterschied macht, ob man „eating“ oder „cheating“ sagt. Gleiches gilt im Spanischen ob ich nun „como“ oder „come“ sage, beides wird als richtig gewertet. Natürlich hat es unterschiedliche Bedeutungen. Deswegen ist es strenggenommen als nicht optimal einzustufen. Da der Text allerdings immer noch einmal richtig angezeigt wird, sehe ich meine Fehler immer direkt, was ich als gut empfinde. Bei fremderen Sprachen würde ich die gutmütige Spracherkennung sogar als hilfreich einstufen, sorgt es doch dafür, dass kein Frust aufkommt. Denn die richtige Aussprache will geübt sein.

tR Blog Rosetta Stone Test Anpassung der Spracherkennung 720

Gleichzeitig erhält man durch eine farbliche Markierung stets Feedback, wie gut die eigene Aussprache war und hat je nach Übung ggf. die Möglichkeit, ein separates Fenster zu öffnen, um ganz gezielt die richtige Betonung eines bestimmten Satzes einzuüben.

Durch Klick auf das Zahnradsymbol innerhalb einer Übung kommt man zu einem Menü. Dort kann man die Präzision der Spracherkennung einstellen und das verwendete Mikrofon verwalten. Wem die Spracherkennung zu ungenau ist, kann hier entsprechend nachjustieren.

Da ich in einigen Fällen Probleme mit der Spracherkennung hatte und mein normales eingebautes Mikrofon nicht erkannt wurde, ist es anzuraten, ein Headset zu nutzen. Dies trat insbesondere bei der Nutzung mit einem Laptop auf. Die Apps funktionierten in diesem Zusammenhang besser. (Möglich ist auch, dass dies rein ein Problem meines Computers ist.)

Fremde Schriften tippen – Die deutsche Tastatur führt nicht immer zum Ziel

Spannend ist die Frage, wie die Eingabe von uns fremden Schriftzeichen erfolgt? Getestet habe ich die kyrillische Schrift des Russisch-Sprachkurses. Dabei kann man die eine eingeblendete Bildschirmtastatur per Klick bedienen oder die eigene Tastatur nutzen.

tR Blog Rosetta Stone Test Beispiel Bildschirmtastatur 720

Das im Bild dargestellte Beispiel zeigt, wie man durch Tippen von „ni“ die richtige Lösung eingibt. Etwas schwieriger wird es bei Buchstaben, die sich nicht 1:1 einem lateinischen Äquivalent zuordnen lassen. In dem Zusammenhang ist die Bildschirmtastatur sehr hilfreich, da sie eine wunderbare Vorlage ist, die gewünschten Buchstaben zu suchen.

talkREAL-Tipp! Wenn Sie ein Tablet haben, nutzen Sie diese Online-Tastatur. Wenn Sie an Ihrem Laptop oder PC arbeiten, dann spielen Sie je nach Sprache ein wenig mit Ihrer eigenen Tastatur. Klickt man im Spanischkurs bspw. auf das „Ä“ ändert sich die Bildschirm-Tastatur und man kann durch einfaches Tippen auf der normalen physischen Tastatur die entsprechenden Sonderzeichen eingeben. Das ist aus meiner Sicht sehr gut gelöst, da ich so nicht meine Hand von der Tastatur nehmen muss.

Rosetta World – Erweiterte Lerninhalte

Rosetta Stone ist mehr als ein reiner Sprachkurs und dies sieht man insbesondere, wenn man sich die erweiterten Lerninhalte ansieht. Sie stehen für spielendes Lernen, wahlweise alleine oder mit anderen Nutzern der Plattform. Dabei besteht dieser Bereich, der früher Rosetta World genannt wurde, aus drei verschiedenen Bereichen:

  • Play: Minispiele, ohne direkte Kommunikation mit anderen
  • Talk: Spiele, die eine direkte Kommunikation mit anderen Lernern erfordern
  • Read: Lesen, Hören und Nachsprechen von Geschichten

Auch diese erweiterten Lerninhalte sind meines Erachtens sehr gut gelöst. Denn hier findet man einfache Spiele, wie ein auf das Sprachenlernen optimiertes Memory, das man alleine oder gegen einen Partner spielen kann, bis hin zu anspruchsvollen Spielen wie Identi.

Um sicherzustellen, dass der Spielpartner auch ein ausreichend gutes bzw. vergleichbares Sprachniveau besitzt, ist jedes Spiel an den erfolgreichen Abschluss der Übungen aus dem eigentlichen Sprachkurs gekoppelt. Die einzelnen Module sind also miteinander eng verzahnt.

Das Matching für die Spiele übernimmt Rosetta Stone übrigens vollautomatisch und nach einem gemeinsamen Spiel hat man die Möglichkeit, den Lernpartner einer Freundesliste hinzuzufügen. Eine tolle Erweiterung, denn einige Spiele verknüpfen Muttersprachler aus der ganzen Welt miteinander. So findet man sicherlich auch einen Tandempartner für Videochats außerhalb von Rosetta Stone. In der Chatliste findet man allerdings meist andere Lerner, die die gleiche Sprache lernen.

Die Spiele sind sicherlich eine tolle Erweiterung, die auch langfristig motivieren, sich mit der Fremdsprache zu beschäftigen. Gleiches gilt für die Abzeichen, die man durch die Nutzung der Plattform und das erfolgreiche Abschließen der Übungen erhält – Gamification lässt grüßen!

Steht man allerdings noch am Anfang seines Sprachabenteuers, so finde ich persönlich den Bereich „Read“ am wichtigsten. Es bietet die Möglichkeit, sich verschiedene Texte vorlesen zu lassen. Man kann also den fremdsprachigen Text lesen und gleichzeitig hören. Zusätzlich wird der aktuelle Fortschritt angezeigt, was gerade bei komplett fremden Sprachen mit nicht lateinischen Buchstaben enorm hilfreich ist.

Wer möchte, kann die Geschichte dann auch noch selbst lesen, wobei die eigene Aussprache kontrolliert wird. Sehr cool – Das Programm erkennt, was man gerade vorliest und hebt es entsprechend farblich hervor. Etwas ärgerlich ist hingegen, dass der Text mit der Maus nicht zu markieren ist und so leider nicht kopierbar ist. Schade, denn dies wäre eine perfekte Vorlage für unsere transREAL-Methode, die ja bekanntlich auch ohne Vokabel- und Grammatiklernen daher kommt! (Mehr dazu in unserer Coaching-Welt)

Gerade Anfängern kann ich die Read Funktion wärmstens empfehlen, denn sie kann beim Aufbau des Sprachzentrums in unserem Gehirn enorm helfen, denn Audio-Material kommt ansonsten bei Rosetta Stone meines Erachtens ein wenig zu kurz, obgleich alle Übungen vollvertont sind und man diese im Audio-Companion noch zusätzlich anhören kann.

Der virtuelle Klassenraum im Test

Im Rahmen des Online-Zugangs kann man sich auch für Live-Unterricht anmelden, der im virtuellen Klassenzimmer stattfindet. Rosetta Stone nennt diese Sitzungen Rosetta Studio Sessions oder neuerdings einfach Live-Tutoring.

Weil einfach einfach einfach ist!

Die Registrierung ist wirklich denkbar einfach. Lektion ausgesucht, zu der man eine Session buchen möchte, gewünschte Zeit auswählen und Platz reservieren. Das war es auch schon!

Genauso leicht ist die eigentliche Nutzung. Vom Start-Bildschirm kann man die Live Session beginnen und schon befindet man sich in einem virtuellen Klassenraum mit Lehrer und anderen Sprachenlernern.

Der Ablauf des Live-Tutoring

Innerhalb des Unterrichts werden die Themen der zugehörigen Lektion wieder aufgegriffen und im Rahmen eines Frage-Antwort Spiels vertieft. Dabei zeigt der Coach verschiedene Bilder, die man auch bereits aus den verschiedenen Übungen kennt und stellt jedem Teilnehmer dazu Fragen, die man beantwortet.

Im Grunde ist es wirklich wie in einer Sprachschule, nur dass man wesentlich weniger Teilnehmer „um sich hat“. Das heißt aber auch, dass man auch hier der teils falschen Aussprache der Anderen lauschen muss. Ein Nachteil, den der Sprachunterricht per se mit sich bringt.

 

tR Blog Rosetta Stone Test Beispiel Rosetta Studio 720

Positiv hingegen ist die Frequenz, mit der man selbst aktiv spricht, denn dazu wird man ständig aufgefordert, die kleine Gruppengröße tut ihr übriges dazu. Und ganz im Rosetta Stone Stil hält man sich auch nicht lang mit grammatikalischen Erklärungen oder Ähnlichem auf, sondern vielmehr steht das aktive Sprechen im Vordergrund. Darüber hinaus hatte ich mit meinen Spanisch-Einheiten bisher sehr viel Glück, da ich immer der einzige Schüler war. Das sind dann 25 Minuten aktiver Austausch, die es in sich haben.

Zwischen-Fazit: Interessant und gut umgesetzt! Wer mehr dazu erfahren will, findet hier einen eigenen Artikel zum Thema virtueller Klassenraum.

Rosetta Stone Apps auf Tablet und Smartphone nutzen

Die begleitenden Apps hinterlassen einen guten Eindruck. Sie bieten die Möglichkeit, überall und mobil zu lernen. Dabei wird auf die normalen Übungen des Sprachkurses zurückgegriffen und im gleichen Format mit Hilfe der Dynamic Immersion Methode gelernt. Das Gute daran, ein Jeder Lernfortschritt wird über alle Geräte hinweg synchronisiert, so dass jedes Gerät immer auf dem neusten Lernstand ist.

Ein paar Abstriche muss man allerdings bei den Apps dann doch in Kauf nehmen. So stehen aktuell die Lernspiele nicht zur Verfügung und auch die Übungen zum „Schreiben“ und die sogenannten „Meilensteine“ können innerhalb der Apps nicht durchgeführt werden. Vielleicht bringt ein zukünftiges Update in diesem Bereich aber Verbesserungen.

Apropos Update. Während meines Tests gab es eine Aktualisierung für die Android App. Und in diesem Zusammenhang muss ich „leider“ sagen. Nach diesem Update findet man in der App keine Angaben zur Bearbeitungszeit einer Übung mehr. Was gerade beim mobilen Lernen ärgerlich ist.

Außerdem läuft die App nicht 100% stabil und ich musste einige Abstürze verzeichnen. Wesentlich ärgerlicher ist allerdings, dass sich die App nicht zu merken scheint, wo ich stehen geblieben bin. Nach Start wird mir also eine bereits bearbeitete Übung angezeigt. Ich muss dann aktiv in der Übersicht schauen, was ich schon erledigt habe und entsprechend manuell die kommende Übung auswählen. Hier besteht Verbesserungsbedarf.

Sprachen lernen. Lass dich jetzt coachen.

Im Gros bieten die Apps allerdings eine wunderbare Möglichkeit, auch unterwegs eine kleine Lerneinheit einzulegen, die kurzweiligen Übungen laden dazu ein. Zusätzlich kann man sich die Inhalte einmal herunterladen und die App so offline nutzen. Da die Spracherkennung mit der App für mich ebenfalls besser funktionierte als mit dem Computer, lernte ich zu 80% ausschließlich mit der App.

Zielgruppe – Für wen eignet sich Rosetta Stone?

Lerntyp testenDie ehrliche Antwort auf die Frage, für wen sich Rosetta Stone eignet, ist wohl: „Jeder, der es sich leisten kann!“ Leider ist der aufgerufene Preis wirklich kein Pappenstiel und es lohnt sich, nach Angeboten und Rabatten Ausschau zu halten.

Rosetta Stone nutzt eine sehr gute Lernmethode, die intuitiv mit Bildern funktioniert. Als visueller Lerntyp hatte ich stets Schwierigkeiten, ein geeignetes Produkt zum Sprachenlernen zu finden und so wirkt Rosetta Stone wie eine Erlösung. Aber auch für die kinästhetischen Lerner sind die kurzweiligen Übungen ideal. Viel zu lesen gibt es ebenfalls und alle Wörter und Sätze sind vollvertont. Rosetta Stone eignet sich somit auch für literarisch und auditiv veranlagte Sprachenlerner.

Rosetta Stone Preise und Rabatte

Die aufgerufenen Preismodelle unterscheiden sich je nach Produkt, das man kauft. Die Downloadversion schlägt mit einer UVP von 399,- Euro zu Buche. Den sechsmonatigen Online-Zugang gibt es für 219,- Euro (entspricht 36,50 Euro pro Monat). Dies sind selbstverständlich stolze Preise. Für die gebotene Leistung halte ich Sie allerdings nicht für überzogen. Bedenken Sie, dass beispielsweise beim Online-Zugang auch monatlich vier Unterrichtseinheiten im virtuellen Klassenraum inbegriffen sind.

Und es kommt noch besser. Wir haben unsere Links zu Rosetta Stone so definiert, dass Sie immer auf die Seite mit den aktuell größtmöglichen Rabatten geleitet werden. Und zugegeben, meist sind die Kurse immer mit einem Rabatt zu haben. Klicken Sie einfach einmal rein, es lohnt sich!

Aktuell kostet Rosetta Stone in einer Spezial-Rabattaktion zum Black Friday nur 99,- bzw. 79,- Euro! (Ende November 2017)

Zur Rabatt-Übersicht

Testen, sollten Sie Rosetta Stone aus meiner Sicht auf jeden Fall. Denn dies ist Dank Geld-Zurück-Garantie auch problemlos möglich.

Alternativen zu Rosetta Stone

Gibt es Alternativen zu Rosetta Stone? Natürlich gibt es auch andere gute Sprachkurse. Mit keinem von ihnen konnte ich allerdings vergleichbare Ergebnisse erzielen. Und keiner von Ihnen bietet so viele Features. Wer sich eine günstigere Alternative wünscht, der sollte sich Babbel genauer anschauen.

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Literarische Lerner finden in den beliebten ASSiMiL Sprachkursen ebenfalls sehr gute Alternativen, die auch durch eine hervorragende Lernmethode im Test überzeugen konnten (Zum Testbericht).

 

Fazit zu Rosetta Stone – Anders und besser

Meines Erachtens ist Rosetta Stone der beste Sprachkurs am Markt – Punkt! Obgleich selbst dieses Fazit Rosetta Stone nicht gerecht wird. Denn es ist viel mehr als ein reiner (Online-) Sprachkurs. Es ist eine ganze Lernumgebung, inklusive Lehrer im virtuellen Klassenraum, kleinen Geschichten zum Lesen und Hören. Dazu kommen verschiedene Lernspiele und eine tolle Online-Community.

tR Blog Rosetta Stone Testsieger Lern Methode 340Die gebotene Lernmethode ist absolut hirngerecht und man lernt die Fremdsprache sehr intuitiv. Der Vergleich zum Erlernen der Muttersprache ist also nicht nur ein Marketing-Gag, sondern Realität. Und so sichert sich Rosetta Stone im talkREAL-Test zurecht in gleich zwei Kategorien den Testsieg!

Viele Wochen intensive Nutzung haben mich überzeugt. Dies gilt insbesondere für den Onlinekurs mit seinen Zusatz-Features (Play, Talk, Read), dem Unterricht im virtuellen Klassenraum und den sehr guten mobilen Apps.

tR Blog Rosetta Stone Testsieger Bester Sprachkurs 340

Der einzige wirkliche Haken ist und bleibt der höhere Preis. Nach dem ausführlichen Test kann ich diesen allerdings nachvollziehen. Die Qualität, insbesondere bei der Umsetzung der Dynamic Immersion Methode, ist mit Abstand das Beste, was es aus meiner Sicht aktuell am Markt gibt. Und Qualität hat bekanntlich seinen Preis.

Ich kann Rosetta Stone allen Sprachlernern ans Herz legen. Schauen Sie es sich an. Dank 30 Tage Geld-Zurück-Garantie sind Sie auch auf der sicheren Seite.

Rosetta Stone macht vieles anders. Und vor allem macht es vieles wesentlich besser als vergleichbare Sprachangebote. Allerdings muss man sich auch von althergebrachten Lern-Glaubenssätzen lossagen, was gar nicht immer so einfach ist. Wer sich aber voll auf die Dynamic Immersion Methode einlässt, der wird mit Rosetta Stone hervorragende Ergebnisse erzielen!

Zu Rosetta Stone

Bildnachweise: © Rosetta Stone UK Ltd.

Rosetta Stone

Rosetta Stone
9

Didaktik:

9.5/10

Benutzerfreundlichkeit:

9.0/10

Preis-Leistung

8.5/10

Vorteile

  • Hervorragende Lernmethode
  • Verzicht auf stupides Grammatik- oder Vokabelpauken
  • Sehr umfangreich: Sprachkurs, Lernspiele, Kurzgeschichten, etc.
  • Einfache Nutzung des Online-Unterrichts im virtuellen Klassenraum

Nachteile

  • Höherer (aber absolut berechtigter) Preis
  • Relativ wenig kulturelle Information zu Land und Leuten
  • Vereinzelt Abstürze der App (Android)

About Christian Roth

Christian ist Gründer von talkREAL.org und YouDuApp.com. Er liebt es, mittels Technologie das Lernen zu vereinfachen. Auf talkREAL gibt Christian darüber hinaus Tipps, wie man seinen eigenen Lerntyp beim Lernen optimal berücksichtigt.

36 Comments

  • […] Wir freuen uns außerordentlich über diese Produktbewertung von Christian Roth von talkREAL. Er hat unseren Sprachkurs bis ins kleinste Detail getestet und hier zeigen wir euch ein paar Auszüge. Die komplette Review findet ihr hier. […]

  • […] Wir freuen uns außerordentlich über diese Produktbewertung von Christian Roth von talkREAL. Er hat unseren Sprachkurs bis ins kleinste Detail getestet und hier zeigen wir euch ein paar Auszüge zum Thema Live-Tutoring.  Die komplette Review findet ihr hier. […]

  • […] bekommt, der findet einen sehr guten Sprachkurs vor. (Alle Anderen sollten einen Blick auf Rosetta Stone werfen.) Das undurchsichtige Abo-Management hinterlässt zwar ein Geschmäckle, aber auch das […]

  • […] der Kenntnisse helfen und ermöglichen so schnellere Lernerfolge. Auch interaktive Kurse wie Rosetta Stone, die am Tablet-PC, Computer oder auf dem Smartphone absolviert werden, versprechen schnellen […]

  • […] Rosetta Stone baut auf der sogenannten Dynamic Immersion Methode. Mit deren Hilfe man die neue Sprache ohne Vokabel- oder Grammatikpauken lernen kann. Das funktioniert auch hervorragend. Dabei nutzt Rosetta Stone die Macht der Bilder und setzt diese sehr gut ein. Ein Beispiel für die Dynamic Immersion Methode findest du in unserem ausführlichen Testbericht. […]

  • Josef Kohl sagt:

    Vielen Dank, diese Bewertung war für mich sehr hilfreich.
    LG
    Josef Kohl

  • […] Rosetta Stone im Test – talkREAL – Einfach eine Sprache … – Mit Rosetta Stone ist das so eine Sache. Da ist zum Einen der sehr hohe Preis, der mich persönlich abschreckte. Auch ereilten mich immer wieder Vorurteile, dass die …… […]

  • […] diesen Rabatt zusammen, denn für 199 Euro erhält man einen wirklich tollen Sprachkurs, wie unser Testbericht zu Rosetta Stone […]

  • Katrin Groß sagt:

    Ich bin froh, dass ich für meine Nichte diesen Sprachkurs bestellt habe: Ein super System!

  • Alexander Magerl sagt:

    Achtung!!! Lieber Finger weg!

    Ich hatte mir vor Jahren Rosetta Stone Spanish für über 400€ gekauft. An sich eine gute Lernmethode. Jetzt ist mein alter Laptop kaputt und damit auch der Code den man zum ausführen der Software benötigt.

    Auf Anfrage bekomme ich keinen neuen Code. Jetzt habe ich eine 400€ Software , die ich nicht nutzen kann.

    Frechheit!!! Studenten so zu verarschen…

    • Hallo Alexander,
      das klingt wirklich unschön. Ich verstehe es allerdings nicht richtig. Der Code steht doch auf den CDs/DVDs, die du zur Installation eh brauchst? So oder so ist dein Vorfall allerdings mehr ein generelles Problem und man hat bei jedem Computerspiel dasselbe (wenn auch weniger teure) Problem. Unter diesem „Sicherheits-“ Gesichtspunkt sind die Onlinekurse Rosetta Stone Totale wohl besser. Da kann das so m.E. nicht auftreten.
      Viele Grüße
      cR
      cR

      • Alexander Magerl sagt:

        Hallo Christian,
        den Code habe ich ja. Diesen habe ich aber schon auf meinem alten Laptop verwendet. Wenn ich diesen Code jetzt wieder verwenden will, muss ich ihn auf meinen kaputten Laptop deaktivieren, was nicht möglich ist.
        Ich wollte schon das ganze Software-Paket an die Rosetta Stone Firma schicken, dass sie sehen ich habe ein Original Produkt und sie mir einen neuen Code geben. Hilft aber alles nichts.
        400€ in den Wind geschossen.

        Viele Grüße

  • Guni sagt:

    @Alexander Magerl

    Hallo Alexander,
    hast Du den Laptop noch? Dann bau die Festplatte aus, hole Dir einen USB- Adapter und versuche die Festplatte als externe USB-Platte an einem PC zu hängen. Oder wenn es einen Plattencrash gab, mit einem Reparaturprogramm einiges zu reparieren.
    Es gibt viele kostfreie Programme um einiges wieder herzustellen.

    400€ wären es mir wert da einiges zu Probieren. (google hilft da)

    VG
    Guni

  • issdiekartoffel sagt:

    Hallo Christian,,

    ich habe auch einige Zeit mit Rosetta Stone verbracht, um mir Spanischkenntnisse anzueignen. Den Ansatz der Methode finde ich sehr gut, intuitiv die Sprache zu erlernen.

    Allerdings habe ich nach einiger Zeit die Geduld verloren, denn Fortschritte macht man mit dem Programm doch recht langsam.

    Ich habe mich dann doch für die Assimil-Methode entschieden, da ich das Gefühl habe – vielleicht auch weil dort mit deutscher Sprache und Grammatikerläuterungen gearbeitet wird – schneller Fortschritte zu machen.

    Gruß
    Emanuel

  • […] Da das Angebot von busuu so vielfältig ist, ist es im Prinzip für jeden geeignet. Die einen werden sich eher auf die Grammatikübungen konzentrieren, während eher soziale Typen von der Vernetzung mit der Community Gebrauch machen können. Für Anfänger ohne Vorkenntnisse ist das Programm nur bedingt zu gebrauchen. Englisch oder Französisch von Null an zu erlernen, scheint durch die klare Struktur möglich, für andere Sprachen gilt dies jedoch nicht. Bei Sprachen mit fremdem Schriftsystem sind selbst die ersten Übungen zu schwierig. Erwähnt werden sollte außerdem, dass man als Fortgeschrittener zwar an jeder Stelle des Kurses einsetzen kann, allerdings gibt es keinen Einstufungstest wie bei Duolingo oder Rosetta Stone. […]

  • […] ist die Software einfach nicht ausgelegt und das zu einem Preis, der sogar den Premiumanbieter Rosetta Stone überholt. Hier ist man mit einer Tandem-Software wie HelloTalk weitaus besser bedient, wie ich […]

  • Klaus M. sagt:

    Warnung vor der Laufzeit-Variante! Ich habe 2 Jahre Rosetta Stone gebucht, allerdings hatte die App nach einiger Zeit einen Fehler (ließ sich auf iPad und Handy mangels Button nicht starten). Den Service von Rosetta Stone hat das offenbar nicht sehr interessiert, über Monate (!) gab es keine Reparatur, womit dann auch die ersten gelernten Worte wieder vergessen waren (und die fürs Lernen vorgesehenen Urlaube durch waren). Einen angemessenen Ausgleich gab es nicht, nur minimale Verlängerung der Laufzeit.

    • Hallo Klaus,
      wow, 2 Jahre? Ich wusste gar nicht, dass man es so lange buchen kann. Hast du denn mal die Webversion probiert? Das sollte doch klappen. Das ist doch das Schöne an Rosetta Stone, dass man deren Sprachkurs auf verschiedenen Wegen und Medien nutzen kann. Die Browserversion sollte immer gehen. VG cR

  • Antonia Rohde sagt:

    Hey, ich bin am überlegen ob ich mir auch Rosetta Stone kaufe. Allerdings weiß ich noch nicht welche Sprache, da ich am liebsten alles auf einmal lernen möchte. Wenn man sich die 1-Jahres Laufzeit kauft, könnte ich dann nach 3 Monaten zb von Spanisch auf Französisch wechselen oder muss ich mich von Anfang festlegen? Und muss man nach Ablauf der Laufzeit, wenn man verlängern möchte, wieder den vollen Preis bezahlen?

    Meine letzte Frage wäre, ob man bei einem der beiden Programme auch etwas “ für die Hände“ bekommt, oder ist alles nur ein Download o.ä.?

    • Antonia Rohde sagt:

      Achso und dieser Link für den Lerntyptest geht nicht. Wo kann ich den hier machen?

      • Vielen Dank! Das stimmt absolut, der Link führte ins Leere. Es ist nun geändert. Wir haben die Lerntypen-Analyse mittlerweile in unseren Coaching-Kurs integriert, so können wir ein noch umfassenderes Erlebnis bieten. Du kannst es hier kostenlos ausprobieren. Du kannst aktuell auch den Test machen, für die Auswertung müsstest du allerdings den Kurs kostenpflichtig abonnieren. Aber das ist es natürlich wert 😉 Viele Grüße cR

    • Hallo Antonia,

      das sind gute Fragen und ich muss gleich einiges vorab schicken. Seit unserem Test sind schon ein paar Tage vergangen und natürlich passt Rosetta Stone ihre Produkte immer an. Die nachstehenden Aussagen sind deshalb ohne Gewähr.

      Soweit ich das sehe (und du willst das vielleicht lieber noch mal mit Rosetta Stone direkt abklären) kann man mit Rosetta Stone immer nur eine Sprache lernen. Man muss sich also festlegen. Aus „Lernberater-Sicht“ kann ich es aber auch nur wärmstens empfehlen, sich nur ein Projekt nach dem anderen vorzunehmen. Die Erfahrung zeigt, dass so die Erfolgschancen extrem ansteigen.

      Wenn es dir aber darum geht, herauszufinden, welche Sprache du lernen möchtest, dann könnte der Onlinekurs in Verbindung mit der 30 Tage Geld-Zurück-Garantie weiterhelfen. Und auch hier ein Tipp von uns als Sprachlern-Coach; Starte mit der Sprache, für die und deren Kultur du die meiste Leidenschaft hast. Das hilft enorm, wenn du die Sprache wirklich wirklich sprechen willst.

      Die physischen Programme, bei denen man was in der Hand hat, sind m.E. vor kurzem ausgelaufen. Du hast also die Wahl zwischen der Software als Download, die dann aber mehrere Lizenzen und Offlinefunktionalität bietet, und dem Onlinekurs inkl. Apps, etc.

      Da du dich auch für den Lerntypentest interessierst, der Hinweis, dass du in unserem Coaching speziell auf deinen Lerntyp zugeschnittene Sprachkursempfehlungen findest. Wichtig ist auch, dass du erstmal in dich reinhörst, ob diese vorgefertigten Inhalte etwas für dich sind? Viele unserer Kunden sind mit eigenen Inhalten in Kombination mit der transREAL-Methode sehr erfolgreich.

      Ich hoffe, das hilft weiter!

      Viele Grüße
      cR

  • […] stehen im Vordergrund. Besser machen das beispielsweise Sprachkurse wie Rosetta Stone (Testbericht), die mit der Dynamic Immersion Methode einen Ansatz entwickelt haben, der ganz ohne Vokabelpauken […]

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  • […] Ich nutze aktiv seit letzter Woche Rosetta Stone Spanisch. Wer die Dynamic Immersion Methode kennt, der weiß, dass man dabei keine Wörter im klassischen Sinne lernt, sondern sich der Sprache nähert. Ganz im Stile des Erlernens unserer Muttersprache. Ich empfinde diesen Ansatz als sehr angenehm. Wenn bisweilen auch herausfordernd. Doch so lerne ich wirklich kontinuierlich und mit Spaß. Es ist unglaublich, wieviel man aus der Kombination von Wörtern und Bildern lernt. Vorausgesetzt die Bilder sind perfekt auf das zu Lernende abgestimmt. Und das macht aus meiner Sicht aktuell keiner besser als Rosetta Stone. Man erkennt wirklich aus den Bildern heraus, was man lernen soll. Mehr dazu in unserem Testbericht zu Rosetta Stone. […]

  • […] Spanischlernen nutze ich bekanntlich aktuell Rosetta Stone (Zu Rosetta Stone | Zum Testbericht). Der Onlinekurs beinhaltet neben dem umfangreichen Sprachkurs ebenfalls Unterricht im virtuellen […]

  • Thomas Hortlik sagt:

    Heute am Black Friday für 99 Euro !

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