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Was sind die Kosten beim Englisch lernen?

Englisch lernen Kosten Coverbild

Bildnachweis: ©Depositphotos/hypermania

Es gibt hunderte gute Gründe, um Englisch zu lernen – nicht zuletzt, weil es unsere Weltsprache ist, und man so mit Menschen von überall kommunizieren kann. Doch wo fängt man eigentlich an und was sind die ungefähren Kosten beim Englisch lernen?

Unsere Sprachlernexperten haben die besten Möglichkeiten zum Englisch lernen herausgesucht, und noch dazu in praktische Kategorien je nach Budget unterteilt.

Welche Möglichkeiten gibt es, um Englisch zu lernen?

Heutzutage findet man besonders für die englische Sprache eine riesige Bandbreite an Kursangeboten. Und das in den verschiedensten Formen. So kannst du zum Beispiel klassisch mit einem Buchkursen lernen, unterwegs von überall mithilfe einer App oder sogar Online-Sprachunterricht mit einer (muttersprachlichen) Lehrkraft nehmen.

Aber das ist noch lange nicht alles! Viele Anbieter haben heute innovative Konzepte in den unterschiedlichsten Umfängen. Je nach Prinzip und Menge des gebotenen Inhalts können sich die Preise stark unterschieden. Wir zeigen dir, auf welche Art du mit deinem verfügbaren Budget am besten Englisch lernen kannst.

Englisch lernen: Geringe Kosten

Buchkurse sind eine anfängerfreundliche Art, Englisch zu lernen, und gleichzeitig die Kosten möglichst gering zu halten. Mittlerweile gibt es zahlreiche Englischkurse in Buchform von den verschiedensten Anbietern. Was ist hier die beste Wahl?

Englisch lernen mit der PONS Grammatik

PONS – Altbewährter Klassiker

PONS ist der Anbieter von Buchkursen, den wir grundsätzlich fast allen Lernenden ans Herz legen können. Dabei beschränken sich diese Kurse nicht auf langweiliges Auswendiglernen wie in der Schule: Es gibt mittlerweile viele interessante Ausführungen, die teils eine eigene Thematik behandeln. Dabei kann man mit PONS insgesamt bis zum C1-Niveau (fließend sprechen) vordringen.

Zu unseren Favoriten zählt vor allem die Reihe „Grammatik in Bildern“, die für gerade mal 18€ eine doch eher trockene Thematik wunderbar veranschaulicht. Ganz nach dem Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“! Daran freuen sich nicht nur visuelle Lerntypen: Auch alle anderen können so auf einprägsame Weise und mit geringen Kosten Englisch lernen.

Audible – Mit Audiokursen lernen

Auch auf der Plattform Audible lässt es sich gut Englisch lernen. Hier findet neben guten Audio-Sprachkursen auch man eine Sammlung an Podcasts, Hörbüchern und vielem mehr. Mit diesen kann man besonders das eigene Hörverstehen trainieren – ganz ohne Langeweile oder trockene Lehrbuchtexte.

Trotz der Fülle an Materialien ist diese Art des Englisch lernens vergleichsweise sehr günstig, denn hier zahlt man nur für ein Audible-Abonnement, anstatt für jeden Kurs einzeln. Für 9,95€ monatlich bekommt man hier wirklich einiges. Und das ist noch nicht alles: Audible bietet einen 30-tägige Probezeitraum an, in dem du alle Inhalte kostenfrei nutzen und ausprobieren kannst. Klare Empfehlung!

talkREAL-Tipp: Um Hörbucher bei Audible optimal zum Englisch lernen zu nutzen, kannst du sie ganz einfach mit entsprechenden Büchern bei Kindle kombinieren. Für den doppelten Lerneffekt! Wie genau du das machst und was das überhaupt bringt, erfährst du hier.

Englisch lernen: Mäßige Kosten

Buchkurse sind zwar schön und gut, bieten aber oft leider wenig Raum, um interaktiv zu lernen und auch mit der Motivation ist das so eine Sache. Und genau da setzen Apps und Online-Sprachkurse an. Hier wird es zwar ein wenig teurer, doch gerade bei langfristigen Abos und Angeboten auf Lebenszeit sind viele Apps trotzdem sehr erschwinglich. Unsere Favoriten sind:

Rosetta Stone in der Kategorie mittlere Kosten beim Englisch lernen

Mondly – Der Motivationskönig

Nicht umsonst ist Mondly in zahlreichen Ranglisten an der Spitze. Denn kaum ein Englischkurs konnte uns so gut motivieren, wie dieser Anbieter es tut! Mondly punktet neben hochwertigen Inhalten und innovativer Lernmethode vor allem mit einer übersichtlichen und intuitiven Benutzeroberfläche. So finden sich auch alle zurecht, die noch nicht viel Erfahrung mit Apps haben.

Das Beste: Mondly bietet ein tolles Angebot auf Lebenszeit, bei dem du für gerade einmal 89,99€ nicht nur den gesamten Englischkurs, sondern auch 40 weitere Sprachen freischalten kannst. Lebenslänglich und ganz ohne nerviges Abo. So kannst du mit immer noch relativ geringen Kosten Englisch lernen!

Spannend, mit dem Premiumzugang kannst du nicht nur die eigene App freischalten, auch die Mondly KIDS App gibt es dann umsonst. So kann man auch mit dem Nachwuchs lernen. Eine Geld-Zurück-Garantie gibt es on top, sodass du auf jeden Fall auf der sicheren Seite bist. Sehr gut!

LingQ – Der Allrounder

LingQ ist mehr eine Selbstlernplattform als ein fester Sprachkurs. Die Benutzeroberfläche ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, dafür bietet LingQ aber eine Vielzahl authentischer Materialien und einzigartiger Funktionen. So sind beispielsweise alle Inhalte von Muttersprachlern vertont. Hier musst du keiner monotonen Computerstimme zuhören, sondern lernst ganz intuitiv die richtige Aussprache im Englischen. Dabei basiert das Ganze auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen von Prof. Stephen Krashen.

Daneben gibt es ein großartiges Community-Feature, mit dessen Hilfe du dich ganz einfach mit anderen Lernenden vernetzen kannst. Für den richtigen Ansporn sorgen regelmäßig stattfindende Lernchallenges und Ranglisten, bei denen man natürlich ganz oben mit dabei sein möchte. Je nach Plan kann man all diese Funktionen schon ab 7,99€ monatlich nutzen, was ein wirklich guter Preis für so viele Inhalte ist. Allerdings ist es von Vorteil, wenn man schon ein paar Grundkenntnisse im Englisch hat. Blutige Anfänger sind hier schnell überfordert.

Rosetta Stone – Gleich eine ganze Lernsuite

In der Kategorie ‚Mit mäßigen Kosten Englisch lernen’ sticht außerdem Rosetta Stone mit ihrem hervorragenden Lernkonzept hervor. Hierbei wird der Fokus nicht auf stures auswendiglernen gelegt. Sondern man erhält als Nutzer eine umfangreiche, interaktive Lernsuite, so nennt der Anbieter seinen Kurs.

Neben den Kursinhalten gibt es eine weitere Funktion, die Rosetta Stone besonders auszeichnet: Hier wird zusätzlich Online-Sprachunterricht im virtuellen Klassenzimmer angeboten. Gruppenunterricht ist zwar nicht ideal, doch Rosetta Stone setzt diesen besser um viele vergleichbare Anbieter, da er strikt auf die Lerninhalte des Kurses abgestimmt ist.

Abonnements fangen hier je nach Plan schon bei 6,97€ monatlich an. Wer also preiswert zusammen mit echten Menschen üben möchte, findet hier das beste Angebot. Inklusive kostenloser Testphase und Geld-Zurück-Garantie!

Englisch lernen: Hohe Kosten

Alle, die etwas mehr ausgeben können und wollen, werden garantiert in dieser Kategorie fündig. Hier stellen wir nicht nur die besten Möglichkeiten für Online-Unterricht vor, es gibt auch einen innovativen Geheimtipp zu entdecken. Übrigens: Die vorgestellten Optionen eignen sich auch hervorragend als Ergänzung zu den günstigeren Anbietern!

Englisch lernen mit Lingoda hohe Kosten

Lingoda – Der beste Online-Unterricht auf dem Markt

Wer unseren Blog regelmäßig liest, weiß, dass wir grundsätzlich kein riesiger Fan von Sprachschulen sind. Doch Lingoda macht fast alles richtig, was wir bei den meisten anderen Anbietern bemängeln. Didaktisch ist besonders der Einzelunterricht gut aufgebaut, sodass man auch wirklich einen ausschlaggebenden Mehrwert für sein Geld bekommt.

Mit 16-28€ pro Stunde (je nach Plan) sind hier die Kosten fürs Englisch lernen etwas höher, allerdings gibt es tolle Sparpakete, bei denen man nach erfolgreichem Absolvieren mehrerer Stunden einen Teil seines Geldes zurück bekommt. Das funktioniert gleichzeitig als Ansporn!

Abgerundet wird das Ganze dann durch eine übersichtliche, unkomplizierte Benutzeroberfläche und eine Bandbreite spannender Themenfelder, die man als Nutzer frei auswählen kann. Zudem hat man die Möglichkeit, Lingoda für einige Unterrichtsstunden kostenfrei auszuprobieren. So können wir den Anbieter allen empfehlen, die sich im virtuellen Klassenzimmer ausprobieren wollen.

Gymglish – Dein persönlicher Sprachkurs

Die ausgeklügelte Gymglish-App hat uns in unserem Test positiv überrascht. Denn kein anderer Sprachkurs passt sich so individuell an das Lernniveau seiner Nutzer an! Dabei bekommt man so stark personalisierte Lektionen und Fehlerkorrekturen, dass es sich fast so anfühlt, als würde man mit einer persönlichen Lehrkraft lernen.

Neben den individualisierten Lerneinheiten und dem kleinen „Kulturdessert“ am Ende der Lektion, kann man bei den Sprachkursen von Gymglish auch einige eigene Präferenzen einstellen. So kann man beispielsweise auch Business-Englisch lernen. Darüber hinaus bekommt man nach 7 Tagen eine kostenlose Einschätzung des eigenen Lernstandes, die sich fortlaufend aktualisiert, je mehr man mit Gymglish und den Englisch-Apps lernt. Und genau daran werden die folgenden Lektionen angepasst, alles dank einer wohl durchdachten KI.

Der einzige Haken an der Sache: Bei Gymglish sind die Kosten fürs Englisch lernen relativ hoch. Hier startet ein Basis-Abonnement ab 18€ pro Monat, allerdings auch mit einer Laufzeit von mindestens drei Jahren. Das „kleinste“ Abo läuft sechs Monate und liegt bei stolzen 39€ monatlich.

Trotzdem – ein Gymglish-Kauf lohnt sich in unseren Augen, da es einfach keinen vergleichbaren Anbieter auf dem aktuellen Markt gibt. Dank der fairen Testphase, die nicht in einer Abofalle endet, geht man hier auch kein Risiko ein. Wir sagen also ganz klar: Einfach mal ausprobieren!

Private Tutoren mit italki und Preply

Unsere letzte Empfehlung ist die perfekte Ergänzung zu jedem Buch- oder Online-Kurs: Sprachunterricht bei privaten Lehrkräften nehmen. Vermittlungsplattformen wie italki und Preply sind dazu da, Lernende und Tutoren miteinander zu verbinden. So kannst du dir den Unterricht ganz nach eigenen Vorlieben gestalten!


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Da Lehrkräfte den Preis selbst bestimmen können, ist diese Option oft etwas günstiger als feste Anbieter zu nutzen. Hier liegen die Kosten fürs Englisch lernen meist bei etwa 15€ die Stunde – für Einzelunterricht!

Leider ist es nicht immer ganz so einfach, den perfekten Tutor oder die perfekte Tutorin für dich zu finden. Die zwischenmenschliche Chemie muss aber stimmen, sonst wirst du langfristig keinen Spaß am Unterricht haben. Wie das am besten und möglichst ohne Frust gelingt, kannst du in diesem praktischen Artikel nachlesen!

Bonustipp: Kostenlos Englisch lernen

Du möchtest dich erstmal ganz ohne Risiko an die englische Sprache heran tasten? Dann bist du hier richtig! Denn es gibt auch einige Apps und Anbieter, mit denen man kostenlos Englisch lernen kann. Das ist super für den Anfang, um ein Gefühl für die Sprache zu bekommen. Und auch alle, die zum Beispiel nur eine einfache Urlaubskonversation auf Englisch führen möchten, werden im kostenlos Bereich vielleicht fündig.

Unsere erste Empfehlung lautet ganz klar Busuu! Hier gibt es einen anfängerfreundlichen, übersichtlichen Sprachkurs und eine gut durchdachte Communityfunktion. Tatsächlich sind die meisten Features bei Busuu kostenlos. Wer bezahlt, erhält zusätzlich noch eine nette Upgrades wie offizielle Sprachzertifikate. Die Details kannst du hier im offiziellen Busuu Test nachlesen.


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Alternativ bietet sich FunEasyLearn an. Hier kann man ebenfalls kostenlos Englisch lernen, jedoch nur bis zu einem gewissen Sprachniveau. Fließend sprechen wird man mit diesem Anbietern nicht, da es sich eher um einen Vokabeltrainer als um einen vollwertigen Sprachkurs handelt. Aber je nachdem, was dein persönliches Ziel beim Englisch lernen ist, sind deine Erwartungen damit ja vielleicht schon erfüllt.

Fazit Englisch Kosten

Du siehst – das Angebot ist groß. Jeden der Kurse in unserer Liste können wir grundsätzlich empfehlen. Wie wählst du nun den besten für dich aus? Beachten solltest du dabei deinen eigenen Lernytp, das Ziel, das du mit dem Englisch lernen erreichen möchtest, sowie dein verfügbares Budget.

Anfängerfreundlich und für kleines Geld lernst du mit den Buchkursen von PONS oder Audio-Sprachkursen bei Audible. Die besten Apps für unterwegs sind ganz klar Mondly, Rosetta Stone und LingQ, die die Kosten beim Englisch lernen immer noch in Maßen halten. Und für alle, die mehr wollen, sind Lingoda und Gymglish unsere Favoriten.

Auch eine Kombi aus verschiedenen Anbietern und Kurstypen kann sinnvoll sein! Da fast alle Kurse in unserer Liste einen Probezeitraum und eine Geld-Zurück-Garantie anbieten, kannst du auch ganz einfach ein paar Anbieter austesten. Eine allgemeine Übersicht der Englisch Kosten je Sprachkurs findest du übrigens in unserem Sprachkurs-Preisvergleich.

Und jetzt bist du gefragt: Wie lernst du persönlich Englisch? Was bist du bereit, dafür auszugeben? Schreib es uns gerne in die Kommentare!

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