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Die Duolingo Kosten im Überblick

Lernen mit Duolingo Kosten Cover

Bildnachweis: © Katrin Adam

Keine Werbung, immer kostenlos. Mit diesem Versprechen ist die Sprachlernplattform Duolingo 2011 an den Start gegangen. Langsam aber sicher bricht der Anbieter das Versprechen: Man muss mittlerweile übermäßig viel Werbung schauen und für fast alle Funktionen trotzdem Geld zahlen. Wie sehen also die Duolingo Kosten aktuell aus?

Duolingo – Ist das nicht kostenlos?

Leider lautet die Antwort auf diese Frage mittlerweile eher „Nein“. Doch früher sah das anders aus. Als Duolingo vor über 10 Jahren erstmals für Nutzer zugänglich war, musste man weder Werbung schauen, noch Geld für die Lernplattform zahlen.

Damals hat sich der Anbieter über Kooperationen mit großen Unternehmen wie CNN und Buzzfeed finanziert. Das funktionierte so: Als Nutzer bei Duolingo hat man Auszüge von Artikeln dieser Firmen übersetzt. Diese Übersetzungen hat Duolingo anschließend für Geld an die Unternehmen zurück verkauft und damit ihre Kosten gedeckt.

Das erklärt übrigens auch, warum man mit teils sehr fragwürdigen Sätzen arbeiten muss, die weder für den eigenen Lernstand Sinn machen, noch alltagstaugliche Vokabeln enthalten. Mehr dazu kannst du in unserem großen Duolingo Testbericht nachlesen!


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Seit einiger Zeit schaltet Duolingo zusätzlich Werbung, um sich nebenbei darüber zu finanzieren. Im Übrigen nicht gerade wenig, man muss teils nach jeder (sehr kurzen) Lektion einen Werbeclip schauen. Und trotzdem sind nahezu alle Funktionen nur mit einem kostenpflichtigen Premium-Abo zugänglich. Was sind also die aktuellen Kosten für ein Duolingo Abonnement?

Die Duolingo Kosten auf einen Blick

Wichtig! Die folgender Preise beziehen sich auf den Kauf über die Duolingo Website. Wenn du über denn App- oder PlayStore kaufst, werden ggf. zusätzlich 30% des Kaufpreises als Gebühr aufgeschlagen. Deshalb immer über die Website buchen!

Momentan gibt es drei Abonnement-Optionen, um alle Inhalte bei Duolingo freizuschalten. Diese sind:

Alle Optionen auf einen Blick

Das 1-Monats-Abonnement wird monatlich abgerechnet mit je 13,99€. Pro Jahr ergeben sich so 167,88€, was schon recht viel ist. Das Jahresabo kostet dabei nur etwas mehr als die Hälfte: 7,33€ pro Monat rechnen sich aus der jährlichen Abbuchung von 87,99€.

Man sieht, viel Auswahl gibt es nicht. Natürlich lohnt es sich, hier entweder das Jahresabonnement zu wählen, oder noch besser, sich den Preis des Familienabos mit bis zu fünf anderen Personen zu teilen. So kann man vor allem im Gegensatz zum 1-Monats-Abo deutlich sparen und Duolingo schon ab 1,70€ monatlich nutzen. Doch auch bei nur zwei Personen lohnt es sich schon: Hier zahlt jeder nur etwas mehr als 5€ im Monat. Ein guter Deal!?

Die kostenlose Testphase bei Duolingo

Wie im Bild bereits angedeutet, gibt es die Möglichkeit, Duolingo Plus für 14 Tage kostenlos zu testen. Dazu muss man sich allerdings vorab entscheiden, welches Abonnement man danach weiterführen möchte. Auch seine Zahlungsdaten muss man angeben.

Abgebucht wird erst nach Ablauf der zwei Wochen, allerdings sollte man rechtzeitig kündigen, bevor das eigene Konto unerwünscht belastet wird. Das geht auch schon direkt, nachdem man sich für die Testphase angemeldet hat.

In dieser Zeit kann man dann alle Premium-Funktionen von Duolingo nutzen, ohne dass dafür Kosten anfallen. Auch Werbung wird in dieser Zeit nicht geschaltet.

Mögliche Bezahlarten

Aktuell kann man über die Duolingo-Website nur mit einer Bankkarte zahlen. Da bieten viele andere Anbieter mittlerweile mehr Auswahlmöglichkeiten. Für den Bezahlvorgang muss man sich zunächst mit einer E-Mail Adresse und einem Passwort anmelden und anschließend den gewünschten Abo-Plan auswählen. Dann trägt man ganz einfach seine Kartendaten ein.

Über den App- oder PlayStore kann man zusätzlich mit entsprechendem Guthaben zahlen, welches sich wiederum über Aufladekarten im Einzelhandel oder im Internet erwerben lässt. Natürlich kann man auch einfach die im jeweiligen App-Store hinterlegte Kreditkarte mit den Duolingo Kosten belasten lassen, so man das denn möchte.

Geld-Zurück-Garantie

Eine Geld-Zurück-Garantie bietet Duolingo zum jetzigen Zeitpunkt nicht direkt an. Laut einem FAQ auf der Website des Anbieters kann man sich über sein Nutzerkonto mit einer Art Formular an den Support wenden, wenn man eine Rückerstattung benötigt. Es wird jedoch klar gestellt, dass das nur in Ausnahmefällen möglich ist. Die rechtzeitige Kündigung zu vergessen sei dabei allerdings kein Ausnahmefall. Was genau das also heißt, steht offen. Hier sind andere Anbieter wesentlich großzügiger, wie unser Preisvergleich der besten Sprachkurse zeigt.

Was ist denn jetzt eigentlich noch „kostenlos“ bei Duolingo?

Richtig kostenlos ist bei Duolingo leider gar nichts mehr. Zwar gibt es nach wie vor die Möglichkeit, grundlegende Lerninhalte ohne finanzielle Gebühren zu nutzen. Allerdings gibt es dabei einige Haken, die wir im Detail in unserem Testbericht erklären. Hier die Kurzfassung:

Fast alle Inhalte, die für einen sinnvollen und langfristigen Lernprozess sorgen, sind nur in der Premiumversion verfügbar. So beschränkt sich der kostenlose Teil eher auf stures Auswendiglernen einiger Vokabeln. Diese sind sehr fragwürdig gewählt, und manchmal machen selbst kurze Beispielsätze einfach keinen Sinn.


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Das wohl nervigste Manko: Man bezahlt die kostenlose Version mit seiner Zeit. Denn nach jeder Lektion, die in der Regel nicht viel länger als 5-10 Minuten dauert, muss man sich einen Werbeclip von bis zu 30 Sekunden anschauen, um weiterlernen zu können. Für längere Lernsessions ist Duolingo in der kostenlosen Ausführung also wenig geeignet.

Darüber hinaus halte ich es für sehr fragwürdig, das Gehirn mit Werbung zu konfrontieren, wenn es eigentlich gerade auf „Lernen“ eingestellt ist. Dies ist meines Erachtens nicht nur aus didaktischer Sicht ein No-Go.

Alternativen zu Duolingo

Dich nervt die Werbung oder die Duolingo Kosten sind dir schlichtweg zu hoch für den gebotenen Inhalt? Wir haben hier zwei tolle Alternativen, die locker mit Duolingo mithalten können.

Busuu – Einfach besser und wirklich kostenlos

Die Lernplattform Busuu bietet all das, was Duolingo ursprünglich verspricht – und noch mehr. Hier bekommt man einen guten Grundlagenkurs, ganz ohne nervige Werbung. Wer bereit ist, zusätzlich noch ein wenig Geld auszugeben, kann eine riesige Bandbreite an Funktionen nutzen: Schon ab 6,66€ monatlich gibt eine aktive Community, einen individuell erstellten Lehrplan und sogar offizielle Sprachzertifikate.

Aktuell gibt es noch nicht allzu viele Sprachen und Lernniveaus, doch für alle zentraleuropäischen Sprachen (und noch ein paar mehr) findet man hier einen wirklich hochwertigen Kurs zum kleinen – oder keinen – Preis.

Mondly – Der Motivationskünstler

An Mondly kommt man kaum vorbei, wenn man sich für weniger gängige Lernsprache entscheidet. Mit einem Angebot von mittlerweile 41 Sprachen werden hier die meisten Lernenden fündig. Und das ist natürlich bei weitem nicht alles, was für Mondly spricht!

Denn während unserem Test konnte kaum ein anderer Anbieter unsere Redaktion so gut zum Lernen motivieren wie Mondly. Abgerundet wird das ganze Paket mit einem kreativen Lernkonzept und hochwertigen Inhalten. Top!

Der kleine Haken: Kostenlos ist Mondly nicht. Dafür bieten sie ein tolles Angebot, bei dem man für aktuell gerade einmal 89,99€ mit einer Einmalzahlung alle 41 Sprachen lebenslänglich nutzen kann. On top kann man mit diesem Zugang auch die Mondly Kids freischalten und in der virtuellen Realität lernen. Auch eine kostenlose Testphase wird geboten, sodass man kein Risiko eingeht.

– Fazit: Duolingo Kosten im Jahre 2022 –

„Keine Werbung, immer kostenlos“ – von wegen, Duolingo. Was als einzigartiges, nutzerfreundliches Konzept gestartet hat, geht mittlerweile immer mehr in eine ganz andere Richtung. Dabei entwickeln sich die Kosten leider schneller in die Höhe als neue Lerninhalte.

Lohnt sich Duolingo also? Hier können wir uns erneut dem Fazit aus unserem Testbericht anschließen. Duolingo ist eher ein Vokabeltrainer als ein vollwertiger Sprachkurs und eignet sich am besten für blutige Anfänger oder alle, die nur mal eben in den Urlaub fahren und einen kleinen Grundwortschatz aufbauen wollen. Die teils sinnfreien Inhalte lassen uns aber doch immer zu anderen Sprachkursen greifen, die didaktisch sinnvoller sind. Am Ende schafft es Duolingo so nicht mal auf unsere Top 10 der besten Sprachlern-Apps.

Gerade aus diesen Gründen sehen wir Duolingos Entwicklung eher kritisch. Die Macher gehen meines Erachtens einen falschen Weg und so wurde Duolingo einfach von anderen Anbietern auf dem Markt überholt, die mehr Inhalte zum kleineren Preis bieten. Für alle, die sich erst einmal an eine Sprache herantesten wollen, ist Duolingo dennoch eine Möglichkeit.

Wie siehst du das? Findest du die Duolingo Kosten auch zu hoch? Wie stehst du zur Werbung? Hast du vielleicht selbst schon einmal mit Duolingo gelernt? Fragen über Fragen – Lass es uns gerne deine Sicht in den Kommentaren wissen!

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