Ja, wir lieben das Sprachenlernen und glauben fest daran, dass es, die richtige Lerntechnik vorausgesetzt, auch richtig Spaß macht. Nichtsdestotrotz ist es auch immer ein langfristiges Projekt und wie es häufig so ist, tauchen entlang des Weges auch immer neue Herausforderungen auf. Um nicht zu sagen, beim Sprachenlernen müssen wir immer auch ein paar Probleme aus dem Weg räumen. Und wie geht das am einfachsten? Genau, indem man jemanden fragt, der sich damit auskennt! … Wir haben da eine kleine Überraschung für dich!

E-Mail Aktion – Probleme beim Sprachenlernen

Wir haben in unserem monatlichen Newsletter dazu aufgerufen, uns die größten Herausforderungen und Probleme einzusenden, die ein jeder beim Sprachenlernen so hat. Und siehe da, nach wenigen Einsendungen ist bereits klar, die Probleme ähneln sich und viele Lerner stehen vor den gleichen Herausforderungen.

Entsprechend haben wir diese zusammengefasst und geben im folgenden die Antworten und Lösungen auf die häufigsten Probleme beim Sprachenlernen.

Problem – Ich kann mir Vokabeln nicht merken

Der Klassiker und definitiv ein Problem, das viele Lerner haben. Es ist die Herausforderung, sich die vielen neuen Vokabeln zu merken. Sprich, man „lernt“ neue Wörter und vergisst sie wieder.

Lösung – So merkst du dir neue Wörter dauerhaft!

Das kleine Wörtchen „lernt“ im vorigen Satz ist bewusst in Anführungszeichen gesetzt. Denn wenn man die Vokabeln eben schnell wieder vergisst, dann kann man kaum von Lernen sprechen. Das Problem ist also nicht das Vergessen der neuen Wörter, sondern meist die falsche Lernmethode. Hier ist eine Auswahl von Punkten, die wir uns in diesem Fall empfehlen, so dass jeder das richtige Wort immer parat hat:

•    Ist dein Gehirn auf das Abspeichern neuer Wörter richtig vorbereitet?

Ja, es braucht ein Sprachzentrum. Sozusagen die Festplatte, auf der wir die neuen Wörter abspeichern können. Beim Computer ist es klar, wenn kein Speicher angebaut ist, kann ich auch nichts abspeichern. Genauso ist es mit dem Gehirn und dem Sprachzentrum, was als Speicher für die neu zu lernende Sprache fungiert.

Mehr Info dazu findest du in unserem kostenlos verfügbaren SpeicherHACK. (Auf unserer HACKlist findest du alle Tipps und Abkürzungen, damit du eine neue Sprache in wenigen Monaten beherrscht. Melde dich hier an und ich sende dir 5 kostenlose HACKS!)

Viele Sprachkurse tricksen hier übrigens. Der Aufbau des Sprachzentrums scheint nicht in ihr Marketingkonzept zu passen. Und so hat man den Anschein, dass man dank Hören, Lesen und Sehen eines Bildes das zugehörige Wort lernt. Allerdings ist es maximal in einer Art Vorspeicher, wie dem Kurzzeitgedächtnis , abgelegt. Zum erfolgreichen Sprechen der Fremdsprache müssen alle Wörter aber im Langzeitgedächtnis gespeichert sein. (An der Stelle haben wir etwas bildlich gesprochen. In der Realität ist es etwas komplexer. ;-))

•    Lernst du neue Wörter in Sinnzusammenhängen?

Mit dem „Sprachatlas unseres Gehirns“ haben wir kürzlich ein spannendes Forschungsergebnis der Neurowissenschaftlern gesehen. Es zeigt, wie unser Gehirn neue Wörter abspeichert und belegt nochmals, dass wir immer in Sinnzusammenhängen lernen müssen. Isolierte Daten (bspw. beim klassischen Vokabelpauken) können wir uns einfach nicht merken. Mehr Info dazu -> Angewandte Hirnforschung und was das für dein Vokabellernen bedeutet! Es zeigt auch, häufig lernen wir ein Wort, finden es dann aber einfach nicht wieder. Einfach, weil wir es an der falschen Stelle abgelegt haben.

 

Problem – Passiv verstehe ich, nur aktives Sprechen fällt mir schwer

Das zweithäufigste Problem ist dem Ersten ganz ähnlich. Viele Lerner berichten, dass sie beim reinen Hören der Fremdsprache schon einiges verstehen. Doch die aktive Anwendung, insbesondere beim Sprechen, ist ein Problem für sie. Hier fallen ihnen häufig die Wörter nicht ein.

Lösung – Mach dich von deiner Muttersprache frei!

Stichwort „klassisches Vokabelpauken“ im Sinne von „Fremdwort – Deutsch“ führt dazu, dass du dich nie von deiner Muttersprache (hier: Deutsch) lösen kannst. Wenn du dann sprichst, versuchst du aus dem Deutschen heraus zu übersetzen. Was per sé keine gute Idee ist, da man so von der deutschen Satzstruktur aus denkt. Die Fremdsprache folgt allerdings mit Sicherheit einer anderen Satzstellung.

Sprachen lernen. Lass dich jetzt coachen.

Und vielleicht kennst du dies selbst? Sobald einem ein Wort nicht einfällt, wird man nervös und das Gehirn beginnt direkt Stresshormone auszuschütten. Diese wiederum machen das Denken noch schwieriger, der berühmte Black Out ist nicht mehr weit. Und das ist der beste Weg dazu, dass das Sprachensprechen keinen Spaß mehr macht.

Die Lösung: transREAL! Bei transREAL handelt es sich um eine auf der Birkenbihl-Methode aufbauende Lernmethode. Hier wird das Deutsche als Hilfsmittel genutzt, aber man bewegt sich von Beginn an in der Fremdsprache und denkt auch entsprechend in der  zu lernenden Sprache. Dieser Ansatz ist so wertvoll, dass wir ihm einen eigenen Kurs gewidmet haben. Klicke hier und verschaffe dir einen Überblick über unsere transREAL Inhalte.

 

Problem – Ich breche nach kurzer Zeit das Lernen ab

Hinter diesem Problem verstecken sich ebenfalls wieder mehrere Ursachen. Die in der Konsequenz dazu führen, dass das eigene Sprachabenteuer ein schnelles und abruptes Ende nimmt. Viele unserer Leser sendeten uns ihre Herausforderungen ein, die wir zu den folgenden zwei Ursachen zusammenfassen können:

  • Ich habe nicht genug Zeit zum Lernen.
  • Ich verliere schnell die Lust am Sprachenlernen.

Lösung 01 – Eliminiere Zeitfresser & bilde Lerngewohnheiten

Wir alle kennen es, der Kalender ist voll. Wo soll da bitte noch die Zeit zum Sprachenlernen sein? Nun, erstens braucht es gar nicht so viel Zeit, wenn man aktives und passives Lernen kombiniert. Und zweitens sollte sich ein jeder zunächst die Frage stellen, was man den ganzen lieben Tag so alles tut? Wir haben mit dem TagebuchHACk ein Werkzeug entwickelt, dass schon tausenden von Kunden die Augen öffnete und sie verblüfft sagen: „Das gibt es doch nicht, auf einmal habe ich 10 Stunden die Woche gefunden, die ich jetzt zum Lernen nutzen kann.“. Informiere dich und mache es ihnen nach.

Natürlich stellt sich die Frage, wie man die vorhandene Zeit am sinnvollsten nutzt. Hier ist es sehr wichtig, Lerngewohnheiten zu bilden.

  • Die 15 Minuten Mondly-Session nach dem Mittagessen.
  • Der Samstagvormittag für meine transREAL Übersetzungen.
  • Die Nachrichten in der Fremdsprache schauen.

Dies sind drei Beispiele, wie du dein Lernen sinnvoll an Tätigkeiten knüpfst, so geht das Lernen in Fleisch und Blut über und wird zum Automatismus.

Lösung 02 – Setze dir Ziele, die dich wirklich motivieren

Auch hier haben wir einen HACK im Angebot, den smartenHACK. Er beschreibt, wie du deine Ziele richtig setzt, damit sie dich auch wirklich motivieren. Versuche einen Motivator zu finden, der dich emotional berührt. Für den Chef oder die Lehrerin lernt niemand gerne. Um mit dem flotten Italiener zu flirten oder mit der spanischen Familie der Freundin zu besprechen, lohnt sich der Aufwand schon eher, oder? Finde deinen Motivator.

Baue ausserdem kleine Erfolgserlebnisse in deinen Lernplan ein. Diese helfen enorm, langfristig motiviert zu bleiben. Ach so, in unserem MotivationsHACK findest du übrigens noch 21 weitere MiniHACKS, die dir helfen, nie mehr mit dem Sprachenlernen aufzuhören. Und „nie mehr“ meine ich hier wortwörtlich. Wir haben Kunden, die so tolle Lerngewohnheiten gebildet haben, dass sie nun auf Autopilot eine Sprache nach der anderen lernen!

Fazit – Was lernen wir daraus?

  1. Für jedes Problem gibt es eine Lösung! Eine neue Sprache sprechen ist das Endziel. Und Problemlöser können dich auf deinem Weg begleiten, damit du dein Ziel auch schnell und erfolgreich erreichst.
  2. Man muss schauen, woran das Problem genau liegt. Analysiere deine ganz individuelle Situation und passe die Lösung auf dich an. Jeder lernt anders und so sehen die Lösungen auch anders aus. Häufig liegt die Ursache etwas tiefer, als es den Anschein hat. Was mich zum nächsten Punkt bringt…

Sag uns dein Problem, wir helfen!

Ja, wir wollen dich unterstützen und dir dabei helfen, dein größtes Problem beim Sprachenlernen zu lösen. Denn genau das ist, was wir so richtig gut können. Menschen, beim Sprachenlernen erfolgreich machen.

Wenn du also gerade irgendwo feststeckst, es mit dem Sprachenlernen einfach nicht voran geht oder du vor irgendeiner anderen Herausforderung stehst, lass es uns wissen. Unsere Sprachlernexperten werden dir mit Rat und Tat zur Verfügung stehen!

Meine Problemlösung – Wie läuft das ab?

Wir mögen es einfach: Beschreibe deine größte Herausforderung unter dem Artikel in den Kommentaren. Bedenke bitte, wenn du uns dein Problem schilderst, dann versuche, uns möglichst genau zu informieren. Umso mehr wir über deine spezielle Situation erfahren, desto besser sind unsere Lösungsvorschläge.

Hinterlasse jetzt deinen Kommentar!

Wir versuchen immer, innerhalb von 24 Stunden (an Werktagen) zu antworten. Wieder reinschauen lohnt sich also!

talkREAL sagt Danke!

Der ein oder andere mag vielleicht nach einem Haken suchen. Nur ist da keiner. Wir beraten dich ganz einfach kostenlos und unverbindlich! Weil auch wir einfach einmal Danke sagen wollen. Danke für das tolle Feedback. Am Ende sind es eure Einsendungen, die uns helfen, wirklich relevante SprachlernHACKS zu entwickeln!

Und es freut uns riesig, eure Fortschritte beim Sprachenlernen zu sehen und wir können es selbst kaum fassen, wenn wir E-Mails erhalten, in denen ihr beschreibt, wie sich euer Leben durch die neuen Sprachkenntnisse verändert hat!

Bildnachweis: © Depositphotos.com/gstockstudio

Christian Roth

About Christian Roth

Christian ist Gründer von talkREAL.org. Er liebt es, tief in die Neuro- und Lernforschung einzutauchen und auf Basis deren Erkenntnisse neue SprachlernHACKS zu entwickeln. Auf talkREAL gibt Christian darüber hinaus Tipps, wie man seinen eigenen Lerntyp beim Lernen optimal berücksichtigt.

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