Probleme beim Sprachenlernen? Hier kommt die Lösung!

Mann zufrieden beim Sprachenlernen

Bildnachweis: © Depositphotos.com/gstockstudio

Ja, wir lieben das Sprachenlernen und glauben fest daran, dass es, die richtige Lerntechnik vorausgesetzt, auch richtig Spaß macht. Nichtsdestotrotz ist es auch immer ein langfristiges Projekt und wie es häufig so ist, tauchen entlang des Weges auch immer neue Herausforderungen auf. Um nicht zu sagen, beim Sprachenlernen müssen wir immer auch ein paar Probleme aus dem Weg räumen. Und wie geht das am einfachsten? Genau, indem man jemanden fragt, der sich damit auskennt! … Wir haben da eine kleine Überraschung für dich!

E-Mail Aktion – Probleme beim Sprachenlernen

Wir haben in unserem monatlichen Newsletter dazu aufgerufen, uns die größten Herausforderungen und Probleme einzusenden, die ein jeder beim Sprachenlernen so hat. Und siehe da, nach wenigen Einsendungen ist bereits klar, die Probleme ähneln sich und viele Lerner stehen vor den gleichen Herausforderungen.

Entsprechend haben wir diese zusammengefasst und geben im folgenden die Antworten und Lösungen auf die häufigsten Probleme beim Sprachenlernen.

Problem: „Ich kann mir Vokabeln nicht merken.“

Der Klassiker und definitiv ein Problem, das viele Lerner haben. Es ist die Herausforderung, sich die vielen neuen Vokabeln zu merken. Sprich, man „lernt“ neue Wörter und vergisst sie wieder.

Lösung – So merkst du dir neue Wörter dauerhaft!

Das kleine Wörtchen „lernt“ im vorigen Satz ist bewusst in Anführungszeichen gesetzt. Denn wenn man die Vokabeln eben schnell wieder vergisst, dann kann man kaum von Lernen sprechen. Das Problem ist also nicht das Vergessen der neuen Wörter, sondern meist die falsche Lernmethode. Hier ist eine Auswahl von Punkten, die wir uns in diesem Fall empfehlen, so dass jeder das richtige Wort immer parat hat:

•    Ist dein Gehirn auf das Abspeichern neuer Wörter richtig vorbereitet?

Ja, es braucht ein Sprachzentrum. Sozusagen die Festplatte, auf der wir die neuen Wörter abspeichern können. Beim Computer ist es klar, wenn kein Speicher angebaut ist, kann ich auch nichts abspeichern. Genauso ist es mit dem Gehirn und dem Sprachzentrum, was als Speicher für die neu zu lernende Sprache fungiert.

Mehr Info dazu findest du in unserem kostenlos verfügbaren SpeicherHACK. (Auf unserer HACKlist findest du alle Tipps und Abkürzungen, damit du eine neue Sprache in wenigen Monaten beherrscht.)

Viele Sprachkurse tricksen hier übrigens. Der Aufbau des Sprachzentrums scheint nicht in ihr Marketingkonzept zu passen. Und so hat man den Anschein, dass man dank Hören, Lesen und Sehen eines Bildes das zugehörige Wort lernt. Allerdings ist es maximal in einer Art Vorspeicher, wie dem Kurzzeitgedächtnis , abgelegt. Zum erfolgreichen Sprechen der Fremdsprache müssen alle Wörter aber im Langzeitgedächtnis gespeichert sein. (An der Stelle haben wir etwas bildlich gesprochen. In der Realität ist es etwas komplexer. ;-))

•    Lernst du neue Wörter in Sinnzusammenhängen?

Mit dem „Sprachatlas unseres Gehirns“ haben wir kürzlich ein spannendes Forschungsergebnis der Neurowissenschaftlern gesehen. Es zeigt, wie unser Gehirn neue Wörter abspeichert und belegt nochmals, dass wir immer in Sinnzusammenhängen lernen müssen. Isolierte Daten (bspw. beim klassischen Vokabelpauken) können wir uns einfach nicht merken. Mehr Info dazu -> Angewandte Hirnforschung und was das für dein Vokabellernen bedeutet! Es zeigt auch, häufig lernen wir ein Wort, finden es dann aber einfach nicht wieder. Einfach, weil wir es an der falschen Stelle abgelegt haben.

Problem: „Passiv verstehe ich, nur aktives Sprechen fällt mir schwer.“

Das zweithäufigste Problem ist dem Ersten ganz ähnlich. Viele Lerner berichten, dass sie beim reinen Hören der Fremdsprache schon einiges verstehen. Doch die aktive Anwendung, insbesondere beim Sprechen, ist ein Problem für sie. Hier fallen ihnen häufig die Wörter nicht ein.

Lösung – Mach dich von deiner Muttersprache frei!

Stichwort „klassisches Vokabelpauken“ im Sinne von „Fremdwort – Deutsch“ führt dazu, dass du dich nie von deiner Muttersprache (hier: Deutsch) lösen kannst. Wenn du dann sprichst, versuchst du aus dem Deutschen heraus zu übersetzen. Was per sé keine gute Idee ist, da man so von der deutschen Satzstruktur aus denkt. Die Fremdsprache folgt allerdings mit Sicherheit einer anderen Satzstellung.


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Und vielleicht kennst du dies selbst? Sobald einem ein Wort nicht einfällt, wird man nervös und das Gehirn beginnt direkt Stresshormone auszuschütten. Diese wiederum machen das Denken noch schwieriger, der berühmte Black Out ist nicht mehr weit. Und das ist der beste Weg dazu, dass das Sprachensprechen keinen Spaß mehr macht.

Die Lösung: transREAL! Bei transREAL handelt es sich um eine auf der Birkenbihl-Methode aufbauende Lernmethode. Hier wird das Deutsche als Hilfsmittel genutzt, aber man bewegt sich von Beginn an in der Fremdsprache und denkt auch entsprechend in der  zu lernenden Sprache. Dieser Ansatz ist so wertvoll, dass wir ihm einen eigenen Kurs gewidmet haben. Klicke hier und verschaffe dir einen Überblick über unsere transREAL Inhalte.

Problem: „Ich breche nach kurzer Zeit das Lernen ab.“

Hinter diesem Problem verstecken sich ebenfalls wieder mehrere Ursachen. Die in der Konsequenz dazu führen, dass das eigene Sprachabenteuer ein schnelles und abruptes Ende nimmt. Viele unserer Leser sendeten uns ihre Herausforderungen ein, die wir zu den folgenden zwei Ursachen zusammenfassen können:

  • Ich habe nicht genug Zeit zum Lernen.
  • Ich verliere schnell die Lust am Sprachenlernen.

Lösung 01 – Eliminiere Zeitfresser & bilde Lerngewohnheiten

Wir alle kennen es, der Kalender ist voll. Wo soll da bitte noch die Zeit zum Sprachenlernen sein? Nun, erstens braucht es gar nicht so viel Zeit, wenn man aktives und passives Lernen kombiniert. Und zweitens sollte sich ein jeder zunächst die Frage stellen, was man den ganzen lieben Tag so alles tut? Wir haben mit dem TagebuchHACK ein Werkzeug entwickelt, dass schon tausenden von Kunden die Augen öffnete und sie verblüfft sagen: „Das gibt es doch nicht, auf einmal habe ich 10 Stunden die Woche gefunden, die ich jetzt zum Lernen nutzen kann.“ Informiere dich und mache es ihnen nach.

Natürlich stellt sich die Frage, wie man die vorhandene Zeit am sinnvollsten nutzt. Hier ist es sehr wichtig, Lerngewohnheiten zu bilden.

  • Die 15 Minuten Mondly-Session nach dem Mittagessen.
  • Der Samstagvormittag für meine transREAL Übersetzungen.
  • Die Nachrichten in der Fremdsprache schauen.

Dies sind drei Beispiele, wie du dein Lernen sinnvoll an Tätigkeiten knüpfst, so geht das Lernen in Fleisch und Blut über und wird zum Automatismus.

Lösung 02 – Setze dir Ziele, die dich wirklich motivieren

Auch hier haben wir einen HACK im Angebot, den smartenHACK. Er beschreibt, wie du deine Ziele richtig setzt, damit sie dich auch wirklich motivieren. Versuche einen Motivator zu finden, der dich emotional berührt. Für den Chef oder die Lehrerin lernt niemand gerne. Um mit dem flotten Italiener zu flirten oder mit der spanischen Familie der Freundin zu besprechen, lohnt sich der Aufwand schon eher, oder? Finde deinen Motivator.


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Baue außerdem kleine Erfolgserlebnisse in deinen Lernplan ein. Diese helfen enorm, langfristig motiviert zu bleiben. Ach so, in unserem MotivationsHACK findest du übrigens noch 21 weitere MiniHACKS, die dir helfen, nie mehr mit dem Sprachenlernen aufzuhören. Und „nie mehr“ meine ich hier wortwörtlich. Wir haben Kunden, die so tolle Lerngewohnheiten gebildet haben, dass sie nun auf Autopilot eine Sprache nach der anderen lernen!

Problem: „Ich verstehe Muttersprachler nicht.“

Ein häufig genanntes Problem beim Sprachenlernen besteht, wenn man bereits Grundkenntnisse in der Sprache hat und diese nun im Gespräch mit Muttersprachlern anwenden will. Häufig sprechen diese viel zu schnell und womöglich auch noch mit Akzent. Doch auch hier gibt es Abhilfe.

Lösung – Notfallsätze und authentisches Lernmaterial

Ich erinnere mich selbst nur zu gut, als ich mir wünschte, dass mein spanisches Gegenüber doch bitte etwas langsamer reden würden. Es wäre wesentlich einfacher 😂 Und eigentlich ist das auch schon ein Tipp, den wir aus unserem NotfallHACK ableiten können. Dort geht es darum, für verschiedene Situationen immer einen vorgefertigten Satz parat zu haben. Weitere Empfehlungen in der Übersicht:

  • Lege eine Liste der wichtigsten Sätze an: „Bitte sprechen Sie langsamer“ oder „Ich lerne Spanisch seit einem Jahr“ etc.. Lerne diese auswendig oder habe sie immer griffbereit. Sobald du in der Situation bist, bitte den Gegenüber höflichst langsamer zu sprechen.
  • Ebenfalls immer gut. Eine Geschichte oder ein Buch kapitelweise auf Deutsch und es dann auf Spanisch hören. So weiß man schon, um was es geht und kann sich auf das Hörverständnis konzentrieren.
  • Yabla ist übrigens eine tolle Plattform mit Videos zum Sprachenlernen, die sich an Lerner mit fortgeschrittenem Sprachniveau richtet. Dort findet man auch viel authentisches Material, was enorm hilft, im späteren wahren Leben auch alles zu verstehen, inklusive verschiedener Akzente.
  • Seht gut eignen sich auch Sprachlehrer, die man über itaki finden kann. Hier werden oft auch reine Konversationsstunden angeboten, die meist preislich günstiger sind.
  • Und zu guter Letzt gibt es in unserem Artikel zum Thema Hörverständnis noch weitere Tipps.

Fazit – Was lernen wir daraus?

  1. Für jedes Problem gibt es eine Lösung! Eine neue Sprache sprechen ist das Endziel. Und Problemlöser können dich auf deinem Weg begleiten, damit du dein Ziel auch schnell und erfolgreich erreichst.
  2. Man muss schauen, woran das Problem genau liegt. Analysiere deine ganz individuelle Situation und passe die Lösung auf dich an. Jeder lernt anders und so sehen die Lösungen auch anders aus. Häufig liegt die Ursache etwas tiefer, als es den Anschein hat. Was mich zum nächsten Punkt bringt…

Nenne uns dein Problem, wir helfen!

Ja, wir wollen dich unterstützen und dir dabei helfen, dein größtes Problem beim Sprachenlernen zu lösen. Denn genau das ist, was wir so richtig gut können. Menschen, beim Sprachenlernen erfolgreich machen.

Wenn du also gerade irgendwo feststeckst, es mit dem Sprachenlernen einfach nicht voran geht oder du vor irgendeiner anderen Herausforderung stehst, lass es uns wissen. Unsere Sprachlernexperten werden dir mit Rat und Tat zur Verfügung stehen!

Meine Problemlösung – Wie läuft das ab?

Wir mögen es einfach: Beschreibe deine größte Herausforderung unter dem Artikel in den Kommentaren. Bedenke bitte, wenn du uns dein Problem schilderst, dann versuche, uns möglichst genau zu informieren. Umso mehr wir über deine spezielle Situation erfahren, desto besser sind unsere Lösungsvorschläge.

Hinterlasse jetzt deinen Kommentar!

Wir versuchen immer, innerhalb von 24 Stunden (an Werktagen) zu antworten. Setze am besten das Häkchen, dass du eine Mail bei Antwort auf deinen Kommentar erhältst, damit wir dich auf unsere Antwort aufmerksam machen können. (Du erhältst ausschließlich Benachrichtigungen für Kommentare, keine Newsletter, etc.)

talkREAL sagt Danke!

Der ein oder andere mag vielleicht nach einem Haken suchen. Nur ist da keiner. Wir beraten dich ganz einfach kostenlos und unverbindlich! Weil auch wir einfach einmal Danke sagen wollen. Danke für das tolle Feedback. Am Ende sind es eure Einsendungen, die uns helfen, wirklich relevante SprachlernHACKS zu entwickeln!

Und es freut uns riesig, eure Fortschritte beim Sprachenlernen zu sehen und wir können es selbst kaum fassen, wenn wir E-Mails erhalten, in denen ihr beschreibt, wie sich euer Leben durch die neuen Sprachkenntnisse verändert hat!

8 Gedanken zu „Probleme beim Sprachenlernen? Hier kommt die Lösung!“

  1. „Probleme beim Sprachenlernen“
    Na ja. Zum Teil finde ich mich in der Analyse wieder. Ich (50 Jahre) quäle mich seit gut 2,5 Jahren damit rum, Spanisch zu lernen und es fällt mir genauso schwer wie in der Schule. Ich bin dort an allen Sprachen katastrophal gescheitert. Ich habe weder ein Gefühl für den „Sound“ oder den Rhythmus einer Sprache noch irgendeine Ader für deren logischen Aufbau. Ich habe ständig in der Schule zwischen gerade noch 4 und einer glatten 6 geschwankt. Selbst im Deutschen komme ich mit der Rechtschreibung bis heute nicht wirklich gut klar, obwohl ich wahrlich kein Legastheniker bin. Ich kann mich allerdings recht gut ausdrücken. Englisch habe ich irgendwann einfach aufgegeben und bei Latein hat man mich aufgegeben. Da ich einen technischen Beruf habe, benötige ich Englisch permanent aber muss es nicht sprechen. Es reicht, das geschriebene Wort zu verstehen, wobei das technische Englisch ohnehin nichts mit dem Gebrauchsenglisch zu tun hat.
    Nun muss ich aus persönlichen Gründen Spanisch lernen und es ist nach wie vor eine einzige Katastrophe. Ich bin extrem gut darin, Dinge zu analysieren und Muster zu finden (daher bin ich ja auch beruflich in der Technik gelandet), was mich in die Lage versetzt, viele Wörter abzuleiten und die Grammatik zu analysieren. Anwenden kann ich es allerdings ehr nicht. Bei Muttersprachlern verstehe ich bestenfalls einige Wörter, die aber selbst aus der Situation heraus meist nicht ausreichen, um den Sinn des Gesprochenen zu erfassen. Sprache kommt halt von Sprechen und Kommunikation gehört nicht unbedingt zu meinen Kernkompetenzen. Ich mache das auch in meiner eigenen Sprache nicht besonders gerne, das macht es noch einmal schwerer. Ich kann hingegen ganz gut auswendig lernen. Mein Wortschatz ist so groß, dass ich das geschriebene Wort im Zusammenhang meist übersetzen kann.
    Eine Lösung für mein Sprachproblem habe ich bisher nicht gefunden. Ich habe eine Variante Futur, die ich benutzen kann, eine einfache Vergangenheitsform drauf und kann mir eine Sprache ansonsten nur durch stumpfes Auswendiglernen erschließen. Das macht keinen Spaß, ist frustrierend und unendlich zäh. Ohne die o. g. persönliche Motivation hätte ich das auch bereits lange wieder geschmissen. Nicht jedem ist es gegeben, ein Sprachtalent zu sein.
    Am falschen Lernen kann es eigentlich nicht liegen. Ich habe eigentlich alles durch. Angefangen von Gruppen in Klassenstärke über Kleingruppen bis hin zum Einzelunterricht. Der Erfolg ist überschaubar.

    1. Hallo Klaus,

      danke für deine ausführliche Beschreibung, das hilft mir, deine Situation besser zu verstehen. Und ich kann es so gut nachvollziehen, wie zäh dir das Lernen vorkommen muss. Hut ab, dass du so lange durchgehalten hast!

      Bei all deinen Lernversuchen, wie Kleingruppen, etc. hast du da immer klassisch mit Vokabeln und Grammatik gelernt? Gerade weil du so gut im Analysieren bist, würde ich dir sehr gerne unsere transREAL-Methode ans Herz legen. Dein analytisches Denken wird dir so viele Aha-Momente bescheren, die dich dann weiter motivieren, dran zu bleiben.

      Und Unterricht in Gruppen funktioniert meines Erachtens nur schlecht bis gar nicht. Der verlinkte Artikel zeigt auf warum. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es sind auch manchmal einfach die kleinen Dinge, wie falsche Korrektur, die den Lernerfolg verhindern (sh. KorrekturHACK)

      Grundsätzlich wäre es natürlich auch noch gut zu wissen, was du für ein Lerntyp bist. Auch wenn ich da schon eine Vermutung habe 😉 Wenn du noch etwas zu deiner privaten Motivation sagen könntest, dann kann ich da ggfs. noch ein paar konkretere Tipps geben, wie du das Lernen in deinen Alltag integrieren kannst. Und verstehe ich es richtig, dass du das Spanische nur im privaten Bereich benötigst und sprechen und schreiben wichtig ist?

      Viele Grüße
      cR

      1. Zur Motivation 🙂 – na ja – ich wohne in Spanien. Allerdings nur immer ein paar Monate im Jahr. Ich habe mir aber eine Ecke dort ausgesucht, wo man auch notfalls fast alles ohne Spanisch machen kann, wenn man will. Im Alltag komme ich eigentlich halbwegs klar. Die meisten Ämtergänge und Versorgersachen kann ich alleine machen. Man kann sich darauf vorbereiten, weil man das Gesprächsthema kennt. Zur Not nimmt man eine kleine Vokabelhilfe mit. Ich habe mit gut 2000 Wörtern einen richtig brauchbaren Wortschatz. Auch einkaufen geht; ob Baumarkt oder Supermarkt. Die komplette schriftliche Korrespondenz mache ich auch alleine inklusive der Eigentümergemeinschaft. Allerdings jage ich meine selbst konstruierten Texte am Ende noch mal durch den Übersetzer. 😉
        Aber muss ich spontan sein, ist alles vorbei. Aus dem Stand mit jemanden über das Wetter plaudern ist unmöglich oder wenn ich Rückfragen bekomme, mit denen ich nicht gerechnet habe, könnten die mit mir auch Han-Chinesisch reden.
        Ich denke, der Trick beim Sprechen ist nicht zu übersetzen. Man muss intuitiv kommunizieren. Übersetzt man dauert alles zu lange, weil man bereits beim ersten Satz, den man übersetzt, den zweiten nicht mehr mitbekommt. Spanisches Fernsehen hilft auch nicht so wirklich. Ich hatte 1,5 Jahre dort kein deutsches Fernsehen.
        Welcher Lerntyp ich bin, weiß ich nicht. Beim Sprechen lerne ich am schnellsten, wenn ich eine emotionale Verknüpfung dazu habe. Versuch, mal Scheine in Kleingeld zu wechseln, ohne zu wissen, was Münzen bedeutet. Nach dem Schweißausbruch vergisst man das nie wieder.

        1. Hallo Klaus,

          ok, das ist spannend. Du schaffst also die wirklich schwierigen Dinge, wie Behördengänge, aber der Small Talk bereitet noch Probleme. Interessant. Wäre es denn nicht möglich, wenn du dich auch auf diese Situationen Schritt für Schritt vorbereitest? Ich denke hier an eine Sprachlehrerin mit der du vor Ort Alltagssituationen einübst. Häufig findet man über Facebook oder Meetup auch entsprechende Sprachtreffs. Die sind vielleicht nicht nur sprachlich eine Herausforderung, zwingen dich aber in einem sehr angenehmen und rücksichtsvollen Umfeld, genau das zu trainieren, was dir Schwierigkeiten macht.

          In der Vergangenheit hatte ich auch immer wieder Kunden, die sich mit, meist unterbewussten, Glaubenssätzen bezüglich der eigenen Sprachfähigkeiten im Weg standen. Vereinfacht gesagt, wenn ein Lehrer einem einredet, dass man die Sprache nie lernen wird (ja, das passiert wirklich) und man diesen Glaubenssatz übernimmt, dann wird man später die Sprache auch nicht lernen. Man steht sich selbst im Weg. Das klingt komisch und würde den Rahmen hier sprengen, aber unsere unterbewussten Verhaltensmuster sind unglaublich machtvoll. Schau mal, ob das mit dir resoniert. Vielleicht lohnt sich ein Blick dort hin. Unser MindsetHACK könnte dir dann auch eine Übung an die Hand geben, wie du dein Unterbewusstsein auf Erfolg umprogrammierst.

          Ein Wort noch zu den emotionalen Verknüpfungen: Die Schweißausbrüche, ich glaube, die kennt jeder Sprachenlerner 😉 Und generell ist es normal, dass wir durch emotionale Verknüpfungen besser lernen. Wenn du einen Film hast, dessen Inhalt dich emotional berührt, dann könntest du auch diesen zum Lernen nutzen. Allerdings nicht linear wie Fernsehen, sondern durch stete Wiederholung. Vereinfacht gesagt, den Film auf Deutsch auswendiglernen und dann das ganze noch mal auf Spanisch auswendiglernen. Mit der richtigen Vorgehensweise sprichst du nach zwei bis drei Filmen fließend.

          Viele Grüße
          cR

          1. Danke!!!! Mit dem Film ist eine gute Idee. Das probiere ich Mal. Beim Sprachtraining muss ich erst mal wieder auf die Suche gehen. Aber du hast auch da Recht. Zu den Behördengängen – das ist gar nicht so kompliziert. Ich weiß 100% was ich will und wo ich das bekomme. zB. Müllgebühren bezahlen und eine Einzugsermächtigung einrichten. Ich weiß was ich mitbringen muss und und welche Fragen ich gestellt bekommen sowie was ich darauf antworten will. Mit fünf Sätzen kannst du fast jeden Behördengang machen. Schwierig wird es wenn mit dir einer über das Wetter reden will oder den Kühlschrank in 6 Wochen liefern will statt wie gewünscht in einer und du dich dann irgendwie mit den Leuten auseinander setzen musst. Das kann man nicht vorbereiten

          2. Hi,
            ja, das Ziel muss auch immer sein, dass die Sprache einfach spontan aus dir rauskommt. Die transREAL-Methode kann dir da wirklich weiterhelfen. Natürlich gilt auch, was hier im Artikel steht, was ich deswegen nicht mehr wiederhole 🙂 Wenn du noch Fragen hast, jederzeit gerne.
            Viele Grüße
            cR

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