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Herausforderung Auswandern – Teil 02: Tipps zum Sprachenlernen beim Auswandern

Sprachkenntnisse beim Auswandern Cover Bild

Bildnachweis: ©Depositphotos.com/Maridav

In Teil 01 dieser Blogserie ging es rund um die Psychologie des Auswanderns, die richtige Mentalität und alle nötigen Dokumente. Jetzt dreht sich alles um einen der wohl zentralsten Punkte: Sprachenlernen beim Auswandern. Wie gut solltest du eine Sprache können und wie erreichst du dieses Lernniveau?

Sprachenlernen beim Auswandern: Was muss ich wissen?

Du wanderst in ein Land aus, dessen Sprache du bereits beherrschst? Perfekt! Aber oft genug ist das nicht der Fall und vielleicht musst du deine Zielsprache sogar von Grund auf erlernen. Wie du das Sprachenlernen beim Auswandern am besten angehst, erfährst du hier.

Das nötige Sprachniveau

Wer auswandert, hat garantiert eine Vorstellung von seinem neuen Leben vor Augen. Stell dir einmal die Frage, wie deines aussieht. Lebst du lieber zurückgezogen für dich oder möchtest du möglichst viel Kontakt mit Einheimischen? Bist du im Ruhestand oder suchst du dir in deiner neuen Heimat einen Job? Wie weit kommst du dort mit den Sprachen, die du bereits sprichst? Diese und viele weitere Aspekte beeinflussen, welches Sprachniveau du benötigst.

Je mehr Kontakt du zu anderen Menschen haben möchtest oder musst, desto besser sollte dein Sprachniveau sein. B1 ist das absolute Minimum und eher für alle, die wenig einheimische Interaktion haben wollen. Vermeiden lassen sich diese aber nie, und auch mit Englischkenntnissen kommt man gerade in ländlichen Gebieten oft nicht weit. Deutlich besser wären dementsprechend ein B2, C1 oder natürlich das C2 Level, im Idealfall schaden trotzdem noch zusätzlich (gute) Englischkenntnisse nicht.


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Man stolpert im Alltag letztlich doch über mehr sprachliche Hürden, als man denkt. Schilder und Dokumente müssen gelesen werden, Inhaltsstoffe von Produkten sind für Allergiker wichtig, und was sagt eigentlich gerade die Ansagestimme im Zug?

Besonders die, die im Zielland arbeiten wollen, brauchen ein höheres Sprachniveau (mindestens B2) und gegebenenfalls ein entsprechendes Business-Vokabular. Berufe mit Kundenkontakt, aber beispielsweise auch wissenschaftliche Stellen erfordern gute und vor allem sicher anwendbare Sprachkenntnisse beim Auswandern.

Die Sprache möglichst effektiv lernen – aber wie?

Tipps zum Sprachenlernen gibt es wie Sand am Meer – leider sind die meisten oft wenig spezifisch oder nur schwer dauerhaft umsetzbar. In unserer Blogserie “20 Tipps zum erfolgreichen Sprachenlernen“ geben wir dir detaillierte Ratschläge, wie du von Anfang an alles richtig machst – angefangen mit der persönlichen Einstellung zum Sprachenlernen, bishin zur dauerhaften Lernmotivation. Unsere SprachlernHACKS geben dabei übrigens die nötige Unterstützung!

Einordnung: Welche Sprachkenntnisse brauche ich wann?

Bei unseren Interviews für diese Mini-Serie ist uns immer wieder aufgefallen, dass die Interviewten mit eher geringen Sprachkenntnissen den Sprung ins Ausland gewagt haben. Klar, wer wirklich raus will aus Deutschland, kann nicht erst zwei Jahre mit dem Sprachenlernen verbringen.

Unsere Befragten meinten, dass man gerade zu Beginn für die schwierigen großen Herausforderungen (Hauskauf, Behördengänge, etc.) sowie einen Übersetzer benötigt. (Für den man auch schon im Vorfeld Geld zur Seite legen sollte). Denn hier bräuchte man schon direkt sehr hohe Sprachniveaus, teilweise mit juristischen Zügen. Das ist zuviel für den Anfang, da hilft nur ein menschlicher Übersetzer.


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Und je nach dem, wie der Start in der neuen Heimat beginnt, ist man sowieso erst einmal mit vielen Dingen beschäftigt, die einem viel Zeit und Energie kosten. Das eigentliche Sozialleben und das Aufbauen von persönlichen Beziehungen zu den Menschen vor Ort, kommt da gerade zu Beginn häufig zu kurz. Will heißen, die eigenen Sprachskills kommen erst etwas später zur Anwendung. Man kann also die erste Zeit nach dem Auswandern auch noch zum Sprachenlernen nutzen.

Wie gesagt, jede Auswanderer-Story ist anders, aber es ist ein interessanter Gesichtspunkt, den wir erwähnen wollten. Und ist es nicht auch schön, dass man nicht erst auf sehr gute eigene Sprachkenntnisse warten muss, um den Schritt des Auswanderns zu gehen?

Die richtigen Tools

Neben sprachunspezifischen Tipps und Tricks sind natürlich auch die richtigen Materialien von Bedeutung. Hier gilt Qualität über Quantität! Trotzdem ist eine Kombination aus verschiedenen Lern- und Übungsmethoden sinnvoll. So bietet sich beispielsweise an, einen Sprachkurs, entweder online oder in Buchform, mit einem guten Vokabeltrainer zu kombinieren.

Darüber hinaus ist es besonders für Sprachkenntnisse beim Auswandern wichtig, dass man viel aktiv spricht und Muttersprachlern zuhört. Dazu bietet sich Unterricht an, den man entweder bei Sprachschulen wie etwa Lingoda oder bei privaten Lehrkräften über eine Vermittlungsplattform wie iTalki oder Preply nehmen kann.

Zudem bieten einige Sprachkurse, beispielsweise Mondly, mittlerweile eine automatisierte Spracherkennung an. So kann man für wenig Geld Konversationen mit dem Programm führen. Die eigene Aussprache wird dabei erkannt und entsprechend bewertet beziehungsweise korrigiert. Eine gute Kombination aus Sprachkurs und Sprachunterricht bietet auch Babbel mit Babbel Live. Den Sprachkurs gibt es hier kostenlos, wenn man sich für die Online-Sprachschule entscheidet.

Personalisierung: Es geht um dich!

Wichtig ist: Du wanderst aus, und du entscheidest, was du brauchst. Generell gilt jedoch, je individueller die Lernmethode, desto besser. Zum Glück gibt es mittlerweile auch hier Abhilfe! Eine Möglichkeit ist, einen offenen Sprachkurs oder Vokabeltrainer zu nutzen. Hier bieten sich beispielsweise die Kurse der Polyglot-Akademie an: Bei diesen bekommt man jeweils ein Karteikartendeck mit Wörtern und Phrasen, welches sich beliebig ergänzen und erweitern lässt. So kann man fachspezifische Vokabeln hinzufügen oder einfach mit der Zeit ganz natürlich den Wortschatz vergrößern.


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Eine andere Möglichkeit ist ein geführter, personalisierter Sprachkurs. In dieser Richtung kommt kein anderer Anbieter an Gymglish ran! Auch, wenn der Name vielleicht etwas irreführend ist: Hier werden weit mehr Sprachen als nur Englisch angeboten. Wir haben den Kurs ausführlich über vier Wochen getestet und sind mehr als begeistert von der hohen Individualisierung durch komplexe Algorithmen. Jede Lektion ist genau auf dich zugeschnitten, und sogar auf einem C1 Niveau kann man noch einiges Neues lernen.

Empfehlungen: Die Top Auswahl fürs Sprachenlernen zum Auswandern

Welches Sprachprogramm ist das beste? Darauf gibt es erstmal keine pauschale Antwort. Eine Kombination verschiedener hochwertiger Methoden, die möglichst viele Lernaspekte abdecken, eignet sich aber garantiert – und hier kommen unsere Empfehlungen!

KOSYS – Intuitives Sprachenlernen

Vielleicht hast du schon einmal von der Birkenbihl-Methode nach Vera F. Birkenbihl gehört? Hierbei dreht sich alles um intuitives Lernen, etwa so, wie man als kleines Kind seine Muttersprache erlernt. In der Theorie wunderbar, doch leider setzen viele Anbieter die Methode nicht angemessen um. KOSYS schlägt hier ganz klar alle Konkurrenten mit ihren wunderbaren Buchkursen.

Der Anbieter befindet sich eher am oberen Ende der Preisskala, aber es lohnt sich. Nie war Sprachenlernen mit weniger Pauken verbunden. Und das beste: Die KOSYS-Methode, vor allem in Kombination mit ihrem Lernturbo neoos, funktioniert nicht nur beim Sprachenlernen: Es gibt auch sogenannte Mental Trainings, also Kurse zur Persönlichkeitsbildung, Entspannung und einiges mehr. In Artikel 1 dieser Serie beschreiben wir, wie wichtig die richtige Mentalität beim Auswandern ist – also sind auch diese Programme von KOSYS definitiv einen Blick wert.

Mondly – Der Motivator

Den Anbieter Mondly bezeichnen wir gern als Motivationskönig, denn bei unserem Test hat die ganze Redaktion noch Wochen später mit der App gelernt. Erreicht wird das durch kurzweilige, abwechslungsreiche Lektionen die alle Sinne ansprechen – und zusätzlichen Ansporn gibt es durch Ranglisten, die einem den eigenen Lernstand vor Augen führen. Geeignet ist das Programm besonders für Einsteiger oder als begleitenden Vokabeltrainer.

Neben dem tollen Konzept gibt es noch zwei weitere Vorteile. Erstens: Bei jedem Kauf erhält man zusätzlich Zugang zu Mondly Kids kostenlos. So kann die ganze Familie altersgerecht Sprachen lernen. Zweitens: Mondly hat ein tolles Angebot auf Lebenszeit, bei dem man für etwa 100€ alle 41 Sprachen lebenslänglich freischalten kann – ganz ohne Abo! Das lohnt sich auf jeden Fall.

Rosetta Stone – Die Lernsuite

Neben ihrem wissenschaftlich fundierten Grundkonzept, der sogenannten „Dynamic Immersion“ Methode, bietet Rosetta Stone auch eine Vielzahl an Zusatzfeatures in ihrer Lernsuite an. Hier bekommt man von allem etwas: Klassischer Sprachkurs, Bonusmaterial wie beispielsweise Kurzgeschichten, und bei Bedarf sogar Gruppenunterricht bei einem Tutor.

Auch hier wird auf stures Pauken und Auswendiglernen verzichtet – stattdessen setzt man hier auf Bilder, die emotionale und sprachliche Verbindungen zu Land und Sprache schaffen sollen. Laut unserem Testbericht ist das mehr als nur ein Werbeversprechen, denn die Methode ist hirngerecht und effektiv. Auch, wenn Rosetta Stone ein wenig teurer ist als andere Anbieter: Die hochwertigen Inhalte lohnen sich.

Fazit – Sprachenlernen beim Auswandern

Sprachenlernen ist immer eine Herausforderung – besonders, wenn dein neues Leben ein Stück weit von genau diesen Kenntnissen abhängig ist. Allgemein lässt sich sagen: Formulier die klare Ziele und einen ebenso klaren Weg, wie du diese Ziele erreichen kannst. Und dann heißt es motiviert sein, dabei bleiben, und alle anderen nötigen Vorbereitungen treffen.

Essentiell dabei ist ebenfalls der richtige Lernplan und die Unterstützung von (mindestens) einem hochwertigen Sprachkurs. Mit den oben genannten Empfehlungen kann man nichts falsch machen und eine Kombination verschiedener Methoden sorgt für schnellere Lernerfolge, als du jetzt vielleicht denkst. Besonders personalisierte Kurse wie Gymglish oder intuitive Lernmethoden wie KOSYS helfen dabei, zuverlässig ein hohes Sprachniveau zu erreichen. Hilfreich sind auch Sprachschulen wie Lingoda oder ein guter Vokabeltrainer wie Mondly – so wirst du deine Zielsprache mit allen Sinnen lernen.

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